Schlag gegen Pädophilen-Netzwerk - Kind befreit

13. September 2024 , 11:39 Uhr

Ermittlern ist ein Schlag gegen ein mutmaßliches Pädophilen-Netzwerk gelungen – dabei wurde vermutlich auch ein Kind aus einer direkten Notlage befreit. Das teilten die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg und die Polizeidirektion Hannover mit. Demnach haben die Beamten bei der Durchsuchung einer Wohnung eines Tatverdächtigen einen zwölfjährigen Jungen unter Umständen angetroffen, «die den Tatverdacht des sexuellen Missbrauchs begründen». Der tatverdächtige Mann wurde festgenommen. Außerdem habe es in den vergangenen Wochen weitere Durchsuchungen und Festnahmen gegeben, hieß es in der Mitteilung.

Insgesamt wurden Haftbefehle gegen sieben Beschuldigte aus Bayern, Schleswig-Holstein, Berlin, Nordrhein-Westfalen und Thüringen erlassen. Die Männer im Alter von 41 bis 53 Jahren sitzen demnach bereits in Haft. Ermittelt wird gegen sie wegen des Verdachts der bandenmäßigen Verbreitung kinderpornographischer Inhalte. Sie sollen auf Kinderpornografie-Plattformen im Darknet als Administratoren und Moderatoren Fotos und Videos vom sexuellen Missbrauch von Kindern zugänglich gemacht und aktiv geteilt haben. Mehrere Tatverdächtige sollen Teilgeständnisse abgelegt haben.

Auch sei eine Online-Plattform abgeschaltet worden, «die unter dem Deckmantel der musikalischen Talentförderung der Kontaktanbahnung zwischen Pädophilen und Minderjährigen diente», wie es weiter hieß. Es seien insgesamt rund 620 Beweismittel sichergestellt worden, darunter auch verbotene Sexpuppen in Kindergestalt.

Das könnte Dich auch interessieren

13.10.2025 Erfolgreiche Ermittlungen wegen Cyberangriff auf Nutzerkonten der Bundesagentur für Arbeit Ein groß angelegter Cyberangriff auf die Bundesagentur für Arbeit hat nun erste Konsequenzen: Acht Tatverdächtige wurden nach monatelangen Ermittlungen der Cybercrime-Zentralstelle in Bamberg und der Kripo Nürnberg identifiziert. Sie sollen versucht haben, sich zwischen Januar und März 2025 unbefugt in über 20.000 Benutzerkonten einzuloggen – in rund 1.000 Fällen mit Erfolg. In mehr als 150 03.07.2026 Kommunikation der bayerischen Justiz komplett ausgefallen Kein Anschluss unter dieser Nummer: Gerichte, Staatsanwaltschaften und das Justizministerium in Bayern waren ab gestern Nachmittag nicht per Festnetztelefon oder E-Mail erreichbar. So  auch die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg mit der Zentralstelle Cybercrime Bayern. Auslöser war eine Störung der Netzwerkinfrastruktur im Rechenzentrum des Landesamts für Steuern, so eine Sprecherin des Landesamts. Sprich: eine technische Panne. Zum aktuellen 13.04.2026 Live-Stream-Missbrauch eines Kindes auf den Philippinen: Anklage gegen Deutschen Die Zentralstelle Cybercrime in Bamberg hat Anklage gegen einen 53-jährigen Mann aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt erhoben. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, über mehrere Jahre hinweg den schweren sexuellen Missbrauch eines Mädchens auf den Philippinen organisiert und angeleitet zu haben. Das Kind war zur Tatzeit zwischen 8 und 11 Jahre alt. Die Taten sollen über einen Messenger-Dienst 17.02.2026 Verdacht des versuchten Totschlags – 21-Jährige in Untersuchungshaft Am späten Sonntagabend kam es in Bamberg zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Bekannten, bei der ein 41-jähriger Mann lebensgefährlich verletzt wurde. Eine 21-jährige Tatverdächtige befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Das haben die Staatsanwaltschaft Bamberg und des Polizeipräsidiums Oberfranken in einer gemeinsamen Presseerklärung mitgeteilt.    Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen gerieten die 21-jährige deutsch-amerikanische Beschuldigte und