Am Landgericht Bamberg hat gestern der Prozess um eine Serie von Geldautomatensprengungen begonnen. Angeklagt sind zwei junge Männer aus den Niederlanden. Ihnen werden Taten unter anderem in Forchheim, Küps, Eckental und Lauf an der Pegnitz vorgeworfen. Im Falle einer Verurteilung drohen den beiden mehrjährige Haftstrafen.
Zum Auftakt machten die Angeklagten zunächst von ihrem Schweigerecht Gebrauch. Danach kam es hinter verschlossenen Türen zu Gesprächen über eine mögliche Verständigung im Verfahren. Darüber berichten die Nordbayerischen Nachrichten. Laut Gericht steht ein Strafrahmen zwischen sieben und acht Jahren im Raum, falls die Angeklagten ein Geständnis ablegen. Eine endgültige Entscheidung dazu gab es zunächst nicht.
Eine Ermittlerin berichtete außerdem, dass die beiden Männer bei einer versuchten Geldautomatensprengung in Zwickau auf frischer Tat festgenommen worden seien. Dabei seien mehrere Fahrzeuge beschädigt und ein Gebäude stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Der Prozess wird Anfang Mai fortgesetzt.