NGG: Steuervorteil in Gastronomie kommt kaum bei Beschäftigten an

12. Februar 2026 , 10:58 Uhr

Die gesenkte Mehrwertsteuer kommt in der Gastronomie in der Region Bamberg-Forchheim vor allem den Betrieben zugute – die Beschäftigten profitieren kaum. Seit Jahresbeginn zahlen Hotels, Restaurants und Gaststätten nur noch 7 statt 19 Prozent Mehrwertsteuer.

Von jedem 10-Euro-Schein, den ein Gast lässt, blieben rund 95 Cent zusätzlich beim Gastronomen – die Beschäftigten hätten davon nichts, so die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten in Oberfranken. Auch auf den Speisekarten würden Gäste kaum etwas vom Steuergeschenk merken, viele Gastronomen behalten das Geld für sich. Gleichzeitig werden zahlreiche Mitarbeiter in Küche und Service nur mit dem Mindestlohn von 13,90 Euro entlohnt. Fair bezahlt werde nur nach Tarif – für erfahrene Fachkräfte in Bayerns Gastronomie wären das 19,62 Euro pro Stunde, so die NGG.

Im Raum Bamberg-Forchheim arbeiten fast 7400 Menschen in der Gastronomie. Viele Betriebe vermeiden den Tariflohn und damit Zuschläge an Sonn- und Feiertagen sowie Urlaubsregelungen. Die NGG rät Beschäftigten, ihren Lohnzettel prüfen zu lassen, um zu sehen, ob sie den Tariflohn erhalten.

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