Standing Ovations gab es am Freitag Abend im Bamberger Franz-Ludwig-Gymnasium. Die altehrwürdige Aula ist der aktuelle Spielort des „Theaters im Gärtnerviertel“ – und wieder einmal hat es das Ensemble geschafft, das Publikum sprichwörtlich von den Sitzen zu reißen.
Auf dem Spielplan steht „Andorra“ von Max Frisch – darin geht es, kurz gesagt, darum, wie Vorurteile einen Menschen in eine gesellschaftliche Rolle und fremde Identität drängen können. Es geht um: Antisemitismus – nicht den lauten, sondern den leisen. Unter der Regie von Nina Lorenz entstand eine spannende Inszenierung, die auch einige Schüler der Theater AG integriert hat. Das Premierenpublikum war begeistert:
Wer ich davon lieber selbst überzeugen möchte: „Andorra“ wird noch bis Ende März im FLG gespielt. Alle Infos gibt’s im Netz unter www.tig-bamberg.de.