In Oberfranken gibt es eine lange Tradition rund um den Dreikönigstag morgen: Das Stärk‘ antrinken. Das werden sich auch wieder viele Menschen in der Region Bamberg/Forchheim nicht entgehen lassen. Doch was steckt eigentlich hinter dem Brauch? Heimatforscher Adrian Roßner erklärt es:
„Der Brauch vom Stärke antrinken hängt mit den Rauhnächten zusammen, die am 6. Januar enden, dem Obersten. Die Rauhnächte symbolisieren ja gemeinhin auch immer den Übergang vom alten Jahr ins neue, weil man dann natürlich sich am Beginn des neuen Jahres symbolisch die Stärke antrinken muss.“
Laut Brauch sollte es eigentlich für jeden Monat ein Seidla, also ein halber Liter Starkbier sein. Das hat sich aber in der heutigen Zeit geändert.