Im neu aufgerollten Prozess um die verschwundene Prostituierte Katina K. am Landgericht Bamberg gibt es Probleme mit wichtigen Telefonmitschnitten. Denn Teile der Gespräche wurden bislang falsch oder gar nicht übersetzt. Das schreiben die Nordbayrischen Nachrichten. Neben Bulgarisch sprechen die Angehörigen auch Romanes – eine seltene Sprache, für die es bundesweit kaum Dolmetscher gibt. Die Verteidigung hat deshalb beantragt, das Verfahren auszusetzen. Um das zu verhindern, sollen die Aufnahmen jetzt über die Weihnachtsfeiertage übersetzt werden. Das könnte allerdings noch Monate dauern. Katina K. hatte zuletzt bei dem Angeklagten Joseph H. in Bammersdorf bei Forchheim gelebt und war im Sommer 2024 spurlos verschwunden.