Bei den Bamberg Baskets sorgt die Zukunft von Trainer Anton Gavel weiter für Diskussionen. Der ehemalige Gesellschafter Michael Stoschek hat den Coach öffentlich scharf kritisiert und gegenüber der Bild-Zeitung erklärt, Gavel wolle seinen eigentlich bis 2027 laufenden Vertrag vorzeitig beenden. Als Begründung soll sich der Trainer auf einen möglichen Formfehler bei der digitalen Vertragsunterschrift berufen. In der Szene wird ein möglicher Wechsel zum FC Bayern München schon länger diskutiert.
Jetzt äußert sich Baskets-Geschäftsführer Philipp Höhne zu den Vorwürfen und möglichen Hintergründen:
Gleichzeitig betont Höhne aber auch, dass der Club weiterhin gesprächsbereit sei und die Fans sich nicht verunsichern lassen sollten:
„Mein Appell ist: Hört auf, euch über diese Thematik zu sehr aufzuregen. Denkt an diese geile Saison zurück und freut euch auf die neue Saison. Wir spielen Champions League, wir wollen den nächsten Schritt machen und genau darauf richten wir unseren Blick.“
Auch gegenüber den Vorwürfen von Ex-Gesellschafter Stoschek stellt sich Höhne klar hinter den Trainer:
„Dass Anton Gavel durch diese sensationelle Saison natürlich auch das Interesse von EuroLeague-Klubs auf sich gezogen hat, ist wenig verwunderlich. Deswegen haben wir von Anfang an gesagt: Wir stehen einer Lösung nicht im Weg, sofern es für uns eine akzeptable Lösung gibt.“
Eine endgültige Entscheidung über die Zukunft von Anton Gavel ist bislang noch nicht gefallen. Die Gespräche zwischen allen Beteiligten laufen weiter, die Bamberg Baskets betonen jedoch, dass die Kaderplanungen für die kommende Saison unabhängig davon bereits voranschreiten.