„Wir wollen unsere Fördergelder vom Staat zurück“

25. Oktober 2024 , 19:14 Uhr

Ab kommenden Jahr ist Schluss mit dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“: das Bundesfamilienministerium hat beschlossen, dass es ab 2025 dafür keine Förderungen mehr geben wird. Mit dem Programm wurden in den vergangenen Jahren deutschlandweit Projekte unterstützt, die sich für die Stärkung der Demokratie und die Bekämpfung von Rassismus und Radikalisierung einsetzen. Hier hat die Stadt Bamberg seit 2019 über 150 Projekte unterstützt, im Landkreis Bamberg wurden in den letzten fünf Jahren durch das Programm über 60 Projekte.
Wie das Landratsamt Bamberg aktuell (24.10.) mitteilt, ist Landrat Johann Kalb mit dem Wegfall dieser Finanzspritzen nicht einverstanden. Er fordert die Verantwortlichen auf, Demokratieprojekte auch weiterhin zu fördern.
„Wir wollen unsere Fördergelder vom Staat zurück“ – das hat die Stadt Bamberg in einem Brandbrief an die Bundesregierung und einige ausgewählte Bundestags-Fraktionen zum Ausdruck gebracht. Oberbürgermeister Andreas Starke und Bürgermeister Jonas Glüsenkamp haben mit allen anderen Kommunen aus dem Programm einen Brief geschrieben, um die Förderung für „Demokratie leben“ wieder zu bekommen.

Das könnte Dich auch interessieren

29.10.2025 Kulturerbe verbinden, Menschen verbinden: EKS-Stätten trafen sich in Bamberg Die Stätte des Europäischen Kulturerbe-Siegels (EKS) „Cisterscapes – Cistercian Landscapes Connecting Europe“ war vor kurzem Gastgeber einer regionalen Tagung der EKS-Stätten aus Deutschland, Österreich und der Tschechischen Republik. Auf Einladung des Nationalen Koordinators für das EKS in Deutschland kamen bei dieser Veranstaltung Vertreterinnen und Vertreter der EKS-Stätten sowie von staatlicher Seite zusammen, um die Zusammenarbeit 25.10.2025 Drei wichtige Baustellen in Bamberg erfolgreich abgeschlossen Endlich wieder freie Fahrt! In Bamberg sind zuletzt jetzt gleich drei größere Baustellen fertig geworden, so die Stadt aktuell. Besonders gut verlaufen sei die Sanierung der Brennerstraße – sie wurde zehn Tage früher als geplant für den Verkehr freigegeben. Außerdem ist die Wildensorger Hauptstraße ab sofort wieder frei von Schlaglöchern. Hier kam eine besonders schnelle 23.09.2025 Im Landkreis Bamberg wächst die Sorge um die Zukunft der Landschaftspflege Im Naturschutzgebiet Burglesauer Tal haben sich jetzt Vertreter aus Politik, Landwirtschaft und Naturschutz getroffen, um über drohende Mittelkürzungen zu beraten. Hintergrund: Im Doppelhaushalt 2026/27 will der Freistaat die Förderung von Naturschutzmaßnahmen deutlich kürzen – von 60 auf nur noch 40 Millionen Euro bayernweit. Der Landschaftspflegeverband Bamberg warnt: Schon jetzt mussten rund 40 Pflegemaßnahmen gestrichen werden. 11.09.2025 Wie viele Menschen sind wohnungs- oder obdachlos und wie kann die Stadt helfen? Um diese Fragen ging es heute, am bundesweiten „Tag der wohnungslosen Menschen“, auch in Bamberg. Dafür hat sich Bambergs Bürgermeister und Sozialreferent Jonas Glüsenkamp an einem Infostand eingefunden, zusammen mit Vertreten des Internationalen Bunds und des Treffpunkts „Menschen in Not“. Gegenüber Radio Bamberg sagt Glüsenkamp: „Im Bamberg sprechen wir ungefähr von 300 bis 400 Menschen,