Seit fast sechs Jahren wird das historische Rathaus in Forchheim zum „Haus der Begegnung“ umgebaut. Nach Angaben des Architekten im jüngsten Sanierungsausschuss ist die Baustelle inzwischen zu gut 83 Prozent abgeschlossen. Das große Schutzdach ist komplett verschwunden, der Rathausturm ist wieder frei zu sehen und sogar das historische Läutwerk funktioniert schon wieder. In den nächsten Tagen werden außerdem der Schutztunnel und die letzten großen Fassadenverkleidungen abgebaut. Auch an den Natursteinfassaden, am Fachwerk und an den historischen Mauerresten wird kräftig gearbeitet.
Aktuell liegt die Stadt nach eigenen Angaben im Kostenplan. Rund 29,6 Millionen Euro sind bisher ausgegeben, insgesamt sind knapp 45 Millionen Euro für die Sanierung vorgesehen. Besonders wichtig: Die eingeplante Risikoreserve von 2,7 Millionen Euro musste bislang noch gar nicht angefasst werden. Wenn jetzt nichts Unvorhergesehenes mehr passiert, soll das Forchheimer Rathaus im August 2027 wieder eröffnen – dann als Haus der Begegnung mit Kulturveranstaltungen, Trauungen, Tourist-Info, Stadtratssitzungen und vielen mehr.