Lebensmittelwarnung

Wegen EHEC-Fund: Rückruf für Rohwürste aus Göttingen

15. Juli 2026 , 17:29 Uhr

Erneut sind Rohwürste eines Göttinger Betriebes betroffen. Welche Produkte betroffen sind und wie sich Konsumenten verhalten sollten.

Wegen eines Fundes des Krankheitserregers EHEC sollen zahlreiche Würste eines Göttinger Unternehmens nicht gegessen werden. Das teilte der Landkreis Göttingen mit. 

Laut der Plattform Lebensmittelwarnung.de sind alle Bundesländer bis auf das Saarland und Baden-Württemberg betroffen. Verkauft wurden die Waren den Angaben zufolge unter anderem bei Lebensmitteleinzelhändlern. 

Zurückgerufen werden den Angaben des Landkreises zufolge Rohwürste der Firma Fleischwaren Wulff. Bei einigen Produkten könne das Mindesthaltbarkeitsdatum bereits überschritten sein.

Wer eines der Produkte gekauft hat, sollte es nicht essen. EHEC löst den Angaben zufolge unter anderem Durchfall und Bauchkrämpfe aus. Zu schweren Krankheitsverläufen kommt es demnach vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern sowie Senioren und geschwächten Menschen.

Betroffen sind folgende Produkte und Chargennummern:

• Zwiebelmettwurst 100g – Charge 621301 

• Zwiebelmettwurst 150g – Charge 621302 

• Zwiebelmettwurst ca. 150g – Chargen 621301, 621302 

• Zwiebelmettwurst Stück – Chargen 621301, 621302 

• Schinken-Zwiebelmettwurst ca. 150g – Charge 621302 

• Schinken-Zwiebelmettwurst 500g, frisch – Charge 621303, 621304 

• Zwiebelmettwurst 500g frisch – Chargen 621303, 621304 

• Pfefferlinge 6×50 gr. – Charge 621312 

• Streichmettwurst grob o. Knob. Hörnchen 2xca. 300g – Charge 621303 

Bereits Anfang des Monats hatte der Landkreis Göttingen Rohwürste des Herstellers zurückgerufen. Damals waren folgende Produkte und Chargennummern betroffen:

Quelle: dpa

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