Wechsel im Innenministerium: Auswirkungen auf Zukunft des Ankerzentrum?

10. Mai 2025 , 08:56 Uhr

Die gefühlt niemals enden wollende Debatte um das Ankerzentrum in Bamberg könnte neuen Schwung bekommen. Grund ist der Wechsel im Deutschen Innenministerium. Für das ist seit Dienstag der CSU-Politiker Alexander Dobrindt zuständig. Welche Erwartungen die Stadt Bamberg an den Wechsel in Berlin knüpft, erklärt Oberbürgermeister Andreas Starke im Radio Bamberg Interview:

„Ich sehe es als einen Vorteil an, dass der deutsche Innenminister aus Bayern kommt. Wir in Bamberg haben ja die Aufgabe, die Zukunft des Ankerzentrums so zu klären, dass die Stadtgesellschaft damit zufrieden sein kann. Und Herr Dobrindt kennt natürlich die Bamberger Situation und er wird sicherlich auch eingebunden durch den Innenminister Herrmann.“

Starke betont außerdem, dass er weiterhin in engem Austausch mit Bayerns Innenminister Joachim Herrmann steht – der nächste Gesprächstermin in München sei bereits in Planung.

Das könnte Dich auch interessieren

22.10.2026 Keine Trendumkehr für die Wirtschaft im Raum Forchheim Die Wirtschaft im Landkreis Forchheim rutscht immer tiefer in die Krise – und immer mehr Unternehmen planen Stellenabbau. Laut der IHK Oberfranken Bayreuth ist der Konjunkturklimaindex um 15 auf nur noch 79 Punkte eingebrochen. Damit liegt Forchheim oberfrankenweit auf dem letzten Platz. 32 Prozent der Unternehmen rechnen mit einer schrumpfenden Belegschaft, nur zwei Prozent mit 22.10.2026 Mehr verkaufsoffene Tage in Bamberg geplant Der Mobilitätssenat macht den Weg frei für mehr verkaufsoffene Tage in Bamberg. Mit vier Gegenstimmen hat er eine Empfehlung für die Umsetzung des neuen bayerischen Ladenschlussgesetzes ausgesprochen. Geplant sind verkaufsoffene Sonntage zu „Bamberg zaubert“, beim Blues- und Jazzfestival und zum Weihnachtsmarkt, wenn der erste Advent auf einen Novembertag fällt. Außerdem sollen Geschäfte an bestimmten Samstagen 22.10.2026 Konzern-Neuordnung bei Bosch: Für den Standort Bamberg ändert sich nichts Bosch ordnet seine Konzernstruktur in Deutschland neu. Der Unternehmensbereich Mobility und mehrere zentrale Servicebereiche sollen in eigenständige Tochtergesellschaften überführt werden, teilte der der Konzern heute mit. Rund 62.500 Beschäftigte wechseln dorthin. Die neuen Gesellschaften sollen am 1. August 2027 starten. Auch das Bosch-Werk Bamberg ist betroffen: Der Standort wird als Ganzes in die neue Mobility-Tochter 22.10.2026 Betrug mit gefälschten Bankbriefen: Mehr als 120.000 Euro Schaden im Landkreis Bamberg Die Kriminalpolizei Bamberg warnt aktuell vor einer Betrugsmasche mit gefälschten Bankbriefen. In zwei Fällen aus dem Landkreis Bamberg entstand so ein Gesamtschaden von über 120.000 Euro. Die Opfer hatten Briefe erhalten, die scheinbar von ihrer Hausbank stammten. Darin hieß es, das Konto sei gehackt worden. Über einen abgedruckten QR-Code gelangten sie auf eine gefälschte Internetseite