Große Aufregung am Samstagnachmittag (03.01.) am Bamberger Jahnwehr. Mehrere Fahrzeuge der Wasserwacht eilten mit Blaulicht und Sirene zum rechten Regnitzarm. Doch es bestand kein Grund zur Sorge. Es war eine Übung für ein Szenario, das zur Zeit jeden Moment passieren kann – wenn eine Person ins Eis einbricht. Der Einsatzleiter der Wasserwacht Marcus Petermann, warnt davor, Eisflächen zu betreten.
„Das Problem aktuell ist, dass die Eisflächen, die da sind, noch nicht tragfähig sind, damit man darauf Wintersport, vor allem mit mehreren Personen, machen kann. Vielleicht eine Person hält das Eis, aber wenn man mit mehreren, einer ganzen Familie vielleicht, zum Spazieren gehen über den See geht oder über den Fluss, dann kann es sein, dass es halt noch nicht trägt. Dazu müsste es noch länger kälter sein.“
Eisflächen sollte man grundsätzlich erst betreten, wenn sie von der zuständigen Gemeinde offiziell freigegeben sind, so Petermann weiter. Wenn doch jemand ins Eis einbricht, sollte man sofort die 112 wählen.