In Erlangen haben heute Beschäftigte des öffentlichen Dienstes die Arbeit niedergelegt. Hintergrund sind die stockenden Tarifverhandlungen der Länder. Mitarbeitende aus zahlreichen Universitäten und Hochschulen der Region sowie vom Universitätsklinikum Erlangen versammelten sich am Morgen am Bohlenplatz.
Auch Beschäftigte kommunaler Behörden wie dem Wasserwirtschaftsamt sowie den staatlichen Bauämtern in Erlangen und Nürnberg beteiligten sich am Warnstreik. Am Universitätsklinikum Erlangen war ein Notdienst sichergestellt. Im Laufe des Mittags zogen die Streikenden in einem Demonstrationszug an mehreren Klinikums- und Universitätsgebäuden vorbei. Rund 500 Menschen nahmen an dem Streikmarsch teil.
Die Gewerkschaft ver.di fordert für die Beschäftigten unter anderem sieben Prozent mehr Lohn, mindestens aber 300 Euro monatlich. Außerdem sollen die Zulagen für Arbeiten zu ungünstigen Zeiten um 20 Prozent steigen. Für Auszubildende wird eine zusätzliche Vergütung von 200 Euro verlangt.