Warnstreik in Bamberg: Beschäftigte fordern mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen

28. Januar 2026 , 14:25 Uhr

Mit einem Warnstreik und einer Kundgebung am Gabelmann haben Tarifbeschäftigte in Bamberg Druck auf die Arbeitgeber der Länder gemacht. Anlass war ein bundesweiter Streiktag der Gewerkschaft ver.di. Beteiligt waren unter anderem Mitarbeiter der Universität Bamberg, des Leibniz-Instituts sowie des Studierendenwerks.

Die Beschäftigten kritisieren eine zunehmende Arbeitsbelastung und stockende Tarifverhandlungen. Ver.di fordert Gehaltserhöhungen von sieben Prozent, mindestens jedoch 300 Euro mehr pro Monat. Nachwuchskräfte sollen monatlich 200 Euro mehr erhalten und nach erfolgreicher Ausbildung unbefristet übernommen werden. Außerdem verlangt die Gewerkschaft einen eigenen Tarifvertrag für studentisch Beschäftigte.

Ver.di-Gewerkschaftssekretärin Hendrike Hellmann sagte im Interview mit Radio Bamberg, viele Beschäftigte seien unzufrieden und wollten mit der Kundgebung den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Auch der stellvertretende Bezirksgeschäftsführer von ver.di Oberfranken-West, Dirk Schneider, betonte, dass die Forderungen notwendig seien, um die weiterhin hohe Inflation auszugleichen.

Mit dem Warnstreik machen die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Bamberg deutlich, dass sie in den laufenden Tarifverhandlungen Bewegung von den Arbeitgebern erwarten.

Das könnte Dich auch interessieren

15.04.2026 Josua Flierl erneut zum CSU-Fraktionsvorsitzenden im Forchheimer Stadtrat gewählt Die Forchheimer CSU-Stadtratsfraktion setzt auf Kontinuität und hat Josua Flierl erneut einstimmig zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Unterstützt wird er künftig von Julia Stumpf, Ulrich Schürr und Holger Lenhardt als Stellvertreter. Das teilt die Partei jetzt (15.4.) mit. Fraktionsgeschäftsführer bleibt Markus Schmidt. Die CSU geht mit Rückenwind aus der Kommunalwahl: Sie ist klar stärkste Kraft im Stadtrat 15.04.2026 Biberdamm zerstört: Polizei sucht Zeugen im Landkreis Bamberg Unbekannte haben am vergangenen Wochenende einen Biberdamm am Ellerbach zwischen Lohndorf und Litzendorf im Landkreis Bamberg zerstört – jetzt ermittelt die Polizei. Der Damm bestand laut Polizei offenbar schon länger und wurde komplett abgetragen. Dadurch sank der Wasserspiegel um bis zu 60 Zentimeter. Das betroffene Revier war nachweislich von Bibern besetzt. Weil Biber streng geschützt 15.04.2026 Nach Wasserrohrbruch: Staatsstraße in Kleukheim bis Mai voll gesperrt Wegen eines Wasserrohrbruchs kommt es in Kleukheim bei Ebensfeld im Kreis Lichtenfels zu einer längeren Vollsperrung: Die Staatsstraße ist dort ab sofort bis voraussichtlich 7. Mai komplett dicht. Der Grund, so das Landratsamt, sind Bauarbeiten. Von diesen ist die Ortsdurchfahrt betroffen. Eine Umleitung ist eingerichtet und führt über Oberoberndorf, Roth, Zapfendorf und Ebensfeld. Hintergrund sind 15.04.2026 Sicher und fit auf dem Motorrad: Kostenloses Training in Forchheim Das schöne Frühlingswetter lockt auch die Motorradfahrer wieder auf die Straßen und genau da wollen der Kreisverband der Bayerischen Fahrlehrer und die Kreisverkehrswacht Forchheim-Ebermannstadt ansetzen. Sie bieten am kommenden Sonntag ein Sicherheitstraining für Biker an. Auf dem Parkplatz des Forchheimer Globusmarktes kann an dem Tag in Ruhe das optimale Bremsen, sicheres Ausweichen und Slalomfahren geübt