Warnstreik in Bamberg: Beschäftigte fordern mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen

28. Januar 2026 , 14:25 Uhr

Mit einem Warnstreik und einer Kundgebung am Gabelmann haben Tarifbeschäftigte in Bamberg Druck auf die Arbeitgeber der Länder gemacht. Anlass war ein bundesweiter Streiktag der Gewerkschaft ver.di. Beteiligt waren unter anderem Mitarbeiter der Universität Bamberg, des Leibniz-Instituts sowie des Studierendenwerks.

Die Beschäftigten kritisieren eine zunehmende Arbeitsbelastung und stockende Tarifverhandlungen. Ver.di fordert Gehaltserhöhungen von sieben Prozent, mindestens jedoch 300 Euro mehr pro Monat. Nachwuchskräfte sollen monatlich 200 Euro mehr erhalten und nach erfolgreicher Ausbildung unbefristet übernommen werden. Außerdem verlangt die Gewerkschaft einen eigenen Tarifvertrag für studentisch Beschäftigte.

Ver.di-Gewerkschaftssekretärin Hendrike Hellmann sagte im Interview mit Radio Bamberg, viele Beschäftigte seien unzufrieden und wollten mit der Kundgebung den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Auch der stellvertretende Bezirksgeschäftsführer von ver.di Oberfranken-West, Dirk Schneider, betonte, dass die Forderungen notwendig seien, um die weiterhin hohe Inflation auszugleichen.

Mit dem Warnstreik machen die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Bamberg deutlich, dass sie in den laufenden Tarifverhandlungen Bewegung von den Arbeitgebern erwarten.

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