Vorsicht bei angeblichen Geschenkangeboten per E-Mail

16. Juni 2026 , 12:17 Uhr

Die Polizei Oberfranken warnt aktuell vor einer Betrugsmasche, bei der hochwertige Gegenstände wie Klaviere, Geigen oder andere Wertgegenstände verschenkt werden sollen.

Die Täter geben demnach meist an, dass ein verstorbener Angehöriger einen wertvollen Gegenstand hinterlassen habe, der nun verschenkt werden solle. Wer Interesse zeigt, soll allerdings zunächst Transport- oder Lagerkosten an eine angebliche Spedition überweisen. Nach der Zahlung bricht der Kontakt in der Regel ab – den versprochenen Gegenstand gibt es gar nicht. Die Polizei rät deshalb, keine Vorauszahlungen zu leisten und solche Angebote kritisch zu prüfen.

Ein aktueller Fall aus Bamberg konnte rechtzeitig aufgedeckt werden. Ein Gymnasiallehrer sollte für einen angeblich geschenkten Flügel mehr als 1.000 Euro Transportkosten bezahlen. Ein Schaden entstand nicht.

Die Polizei rät:

Leisten Sie keine Vorauszahlungen für Transport-, Lager- oder Bearbeitungsgebühren im Zusammenhang mit angeblichen Schenkungen.
Vereinbaren Sie vor einer Annahme grundsätzlich eine persönliche Besichtigung des angebotenen Gegenstands.
Prüfen Sie die Identität des Absenders sowie die angegebenen Kontaktdaten sorgfältig.
Recherchieren Sie genannte Speditionen und Ansprechpartner eigenständig.
Seien Sie besonders vorsichtig bei Angeboten, die außergewöhnlich großzügig erscheinen oder zeitlichen Druck erzeugen.
Wer eine entsprechende Nachricht erhält oder bereits Zahlungen geleistet hat, sollte sich umgehend an die örtliche Polizeidienststelle wenden.

Die Polizei appelliert: Wenn ein Angebot zu gut erscheint, um wahr zu sein, ist besondere Vorsicht geboten.

 

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