Fußball-Bundesliga

Vor Duell mit Real Madrid: Bayern dreht Spiel in Freiburg

04. April 2026 , 20:31 Uhr

Der FC Bayern zeigt in Freiburg Comeback-Qualitäten. Ein Torspektakel gibt es in Leverkusen. Das Topspiel in Stuttgart ist lange deutlich weniger unterhaltsam und findet einen schmeichelhaften Sieger.

Der FC Bayern hat sich bei der Generalprobe für den Champions-League-Kracher bei Real Madrid mit einer spektakulären Aufholjagd Selbstvertrauen geholt. Der Rekordmeister aus München kam beim SC Freiburg nach einem 0:2-Rückstand dank drei später Tore noch zu einem 3:2 (0:0). Im Viertelfinal-Hinspiel der Königsklasse treten die Bayern, die souveräner Bundesliga-Tabellenführer bleiben, am Dienstag in Madrid an.

Das Topspiel entschied Borussia Dortmund mit zwei späten Treffern beim VfB Stuttgart mit 2:0 (0:0) für sich. Sechs Spieltage vor Schluss liegt der BVB auf Platz zwei weiter neun Punkte hinter München und nun schon elf Zähler vor dem Tabellendritten RB Leipzig.

Im Kampf um die Champions-League-Plätze fuhren die Sachsen einen 2:1 (1:0)-Sieg bei Werder Bremen ein. Bayer Leverkusen tat sich beim 6:3 (2:3)-Torspektakel gegen den abstiegsbedrohten VfL Wolfsburg deutlich schwerer. Die TSG Hoffenheim musste sich gar zu Hause mit 1:2 (1:1) dem FSV Mainz 05 geschlagen geben und hat nun drei Punkte Rückstand auf Platz vier. 

Der Hamburger SV und der FC Augsburg trennten sich 1:1 (0:1). Borussia Mönchengladbach kam im Duell mit Schlusslicht 1. FC Heidenheim nicht über ein 2:2 (1:1) nicht hinaus.

Bischof springt für Kane in die Bresche

Bei den Münchnern wurde der angeschlagene Harry Kane zunächst schmerzlich vermisst. Ohne den Torjäger stotterte die Offensiv-Maschine der Bayern etwas – und hinten zeigte sich der Favorit anfällig. Johan Manzambi (46.) und Lucas Höler (71.) nutzten das zu Toren aus. Doch die Münchner Aufholjagd wurde durch einen Doppelpack von Tom Bischof (81./90.+2) und den Treffer von Lennart Karl in der neunten Minute der Nachspielzeit noch belohnt.

Das Spitzenspiel zwischen Stuttgart und Dortmund bot dagegen selten spektakuläre Torszenen. Karim Adeyemi (90.+4) und Julian Brandt (90.+6) sorgten in der Nachspielzeit für den schmeichelhaften Sieg der über weite Strecken komplett harmlosen Dortmunder.

Leipzig ohne große Mühe in Bremen

Die Leipziger hatten zuvor in Bremen nur wenige Probleme. Nach einer Viertelstunde brachte Antonio Nusa RB in Führung, die Romulo (52.) nach dem Seitenwechsel ausbaute. Bremens Anschlusstreffer durch Salim Musah (90.+4) kam zu spät. 

Mit einem Traumtor glich der Hoffenheimer Fisnik Asllani (23.) die Mainzer Führung durch Philipp Tietz (13.) schnell aus. Tietz (79.) traf in Hälfte zwei dann aber erneut. 

Torfestival im Werksclub-Duell

In Leverkusen entwickelte sich von Beginn an ein höchst abwechslungsreiches Spiel. Die Wolfsburger durften nach Treffern von Jonas Wind (16.), Joakim Maehle (31.) und Christian Eriksen (38./Foulelfmeter) auf drei wichtige Punkte hoffen. Doch ein Doppelpack von Alejandro Grimaldo (30./Foulelfmeter und 44.) sowie Tore von Patrik Schick (53./Foulelfmeter), Edmond Tapsoba (68.), Ibrahim Maza (73.) und Malik Tillman (90.+6) sorgten noch für einen Sieg des Gastgebers.

Auch die Partie zwischen dem HSV und Augsburg hatte einiges zu bieten. Arthur Chaves (22.) brachte die Gäste in Führung, Hamburg glich durch Ransford-Yeboah Königsdörffer (60.) aus. Der Aufsteiger musste nach einer Roten Karte für Miro Muheim (64.) rund eine halbe Stunde in Unterzahl spielen. 

Beim gerechten Remis in Gladbach waren Wael Mohya (16.) und Franck Honorat (74.) für die Gastgeber erfolgreich. Für Heidenheim trafen Patrick Mainka (26.) und Marnon Busch (64.).

Quelle: dpa

 

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