Der FC Wacker am Margaretendamm in Bamberg hat jahrelang für einen Kunstrasen gekämpft. Jetzt rollen die Bagger auf dem Spielfeld: Seit Montag laufen die Bauarbeiten, und gestern Abend gab es den symbolischen Kunstrasen-Anstoß. Das Projekt kostet rund eine Million Euro – knapp die Hälfte davon übernimmt die Stadt Bamberg. Eine wichtige Investition, sagt Oberbürgermeister Andreas Starke im Interview mit Radio Bamberg:
„Der FC Wacker ist ein traditionsreicher Verein. Er tut sehr viel, um Jugendliche in unserer Stadt an den Sport heranzuführen. Mit engagierten Mitgliedern sorgen wir dafür, dass Sportvereine mitten in der Stadt, in der Nähe von Wohngebieten, sich weiterhin engagieren können – und dazu gehört auch eine moderne Platzanlage.“
Den Rest der Kosten übernehmen der Bayerische Landessportverband, die Vereinskasse, Spenden und private Investoren. Fertig sein soll der Kunstrasen bis Juni 2026. Bis dahin weicht der FC Wacker vorerst auf die Sportplätze in Gaustadt und Memmelsdorf aus. OB Starke wünscht dem Verein weiterhin alles Gute:
„Der Verein ist stolz auf mittlerweile 600 Mitglieder. Ich wünsche noch weiteren Zuwachs. Vor allem hoffe ich, dass die Anlage und das Projekt fristgerecht im Sommer 2026 fertiggestellt werden und keine Unfälle passieren. Ich freue mich auf die Einweihung.“
Der Kunstrasen-Anstoß war für den 1. Vorstand Alexander von Stetten ein besonderer Moment:
„Noch vor einem dreiviertel Jahr hätt ich nicht gedacht, dass wir noch in 2025 hier stehen und einen Spatenstich feiern können. Man kann’s schwer in Worte fassen, und ich denk, noch schwieriger wird’s natürlich, wenn der Platz dann – so Gott will – am ersten Juni steht, dann wird’s nochmal ne Stufe härter.“
Das eine-Million-Euro-Projekt wird auch von der Stadt Bamberg und dem Bayerischen Landessportverband gefördert. Der FC Wacker zählt mittlerweile rund 600 Mitglieder und legt einen besonderen Fokus auf Kinder- und Jugendarbeit. Bis der Kunstrasen 2026 fertig ist, weichen die Teams auf die Plätze in Gaustadt und Memmelsdorf aus.