DFB-Umbruch nach WM-Aus

Völler will 2014-Weltmeister beim DFB: «Auch in der Pflicht»

08. Juli 2026 , 05:12 Uhr

Rudi Völler will bis zur EM 2028 als DFB-Sportdirektor weitermachen. Für die Zukunft nimmt er die 2014er-Weltmeister in die Pflicht, Verantwortung zu übernehmen. Vielleicht schon mit ihm.

DFB-Sportdirektor Rudi Völler wünscht sich mehrere 2014er-Weltmeister in entscheidender Rolle beim Deutschen Fußball-Bund. «Da gibt es welche, die nach mir oder auch mit mir, Thema werden können», sagte Völler in einer Medienrunde mit «Bild», «Frankfurter Rundschau», der «Funke Mediengruppe», «Kicker» und «Süddeutscher Zeitung» in Frankfurt am Main.

«Da gibt es einige dabei, die das wollen und das wird auch so kommen», sagte der 66-Jährige weiter und forderte: «Die Generation ist auch ein bisschen in der Pflicht, vielleicht mal Verantwortung zu übernehmen.» Namentlich nannte der Weltmeister von 1990 Per Mertesacker, Mats Hummels, Thomas Müller, Bastian Schweinsteiger und Sami Khedira. «Hoffentlich habe ich niemanden vergessen. Das sind Namen, die kann ich mir alle vorstellen, irgendwann mal beim DFB in irgendeiner Rolle, ob mit mir oder nach mir», befand Völler, der seinen bis 2028 laufenden Vertrag beim DFB erfüllen will.

Mertesacker, der mehrere Jahre Leiter der Nachwuchsabteilung des FC Arsenal war, hatte sich bereits für einen Posten beim DFB angeboten. Auch Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte Mertesacker dem DFB schon empfohlen.

Quelle: dpa

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