Fußball-Nationalmannschaft

Völler verbreitet Zuversicht vor Paraguay: «Glaube ist da»

27. Juni 2026 , 17:26 Uhr

Rudi Völler gibt vor dem Start in die K.o.-Phase die Richtung vor. Voller Fokus auf den ersten Gegner - und keinesfalls schon an Frankreich denken. Der Sportdirektor sagt auch, wer jetzt liefern muss.

DFB-Sportdirektor Rudi Völler richtet den Fokus zum Start in die K.o.-Phase alleine auf den nächsten Gegner Paraguay. «Jetzt geht die WM richtig los! Und der Glaube ist da, dass wir alles rausholen, dass wir absolut ans Limit gehen, ein richtig gutes Spiel machen und natürlich in die nächste Runde einziehen», sagte der 66-Jährige zum Sechzehntelfinale der Fußball-Nationalmannschaft am Montag (22.30 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Foxborough: «Das ist ein K.o.-Spiel: Runde weiter oder nach Hause fahren.»

Mit anschließenden Top-Gegnern wie dem möglichen Achtelfinalgegner Frankreich, der Niederlande (Viertelfinale) und Spanien (Halbfinale) mochte sich Völler in Winston-Salem noch nicht beschäftigen. «Klar, es gibt Nationen, die zu den Topfavoriten gehören. Dazu gehört auch Frankreich. Aber damit befassen wir uns jetzt nicht», sagte der ehemalige DFB-Teamchef.

Er traut dem DFB-Team aber trotz des Stimmungsdämpfers beim 1:2 im tabellarisch nicht mehr wichtigen letzten Gruppenspiel gegen Ecuador alles zu in Amerika. «Wir haben eine Mannschaft, die an richtig guten Tagen, wenn sie wirklich am Limit ist, jeden schlagen kann.»

Musiala, Wirtz und Havertz müssen jetzt zünden

Voraussetzung dafür sei aber, dass die Offensiv-Asse Jamal Musiala, Florian Wirtz und auch Kai Havertz in den K.o.-Spielen zünden. «Um die ganz großen Ziele zu erreichen, müssen diese Spieler liefern. Sie wissen auch, dass noch Luft nach oben ist», sagte der ehemalige Weltklassestürmer Völler. Havertz (2 Tore), Musiala (1) und Wirtz (0) haben in der Vorrunde zusammen so oft getroffen wie der immer nur eingewechselte Top-Joker Deniz Undav (3). 

Offen ist, ob Senkrechtstarter Nathaniel Brown gegen Paraguay, das in der Gruppe D hinter USA und Australien Dritter geworden war, wieder auflaufen kann. «Wir hoffen alle, dass es funktioniert», sagte Völler. 

Hoffen auf Rückkehr von Brown

Der 23 Jahre alte Frankfurter, der vor einem Wechsel zum FC Bayern München steht, sollte nach seinen Adduktorenproblemen zwei Tage vor der Partie wieder mit dem Team trainieren. Völler nannte Browns sportliche Entwicklung «atemberaubend».

Quelle: dpa

 

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