Vizekanzler und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil von der SPD war heute zu Gast in Bamberg. Der Wirtschaftsclub Bamberg und der SPD-Oberbürgermeisterkandidat Sebastian Niedermaier hatten ihn zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Thema unter anderem: der Auto-Zuliefererstandort Bamberg und die anstehende Transformation. Klingbeil hält in der Debatte nichts von Schuldzuweisungen und Fehlersuche bei den jeweils anderen. Er fordert: Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Politik an einen Tisch.
Klingbeil im Radio Bamberg Interview dazu, wie eine Transformation in Bamberg gelingen kann:
„Dann geht es darum, dass wir politisch natürlich auch in Berlin, in München, also in der Landes- und in der Bundesregierung die richtigen Rahmenbedingungen dafür setzen, dass Transformation funktionieren kann. Da geht es um Investitionen, da geht es um Energiepreise und da geht es aber auch um die Frage, wie kann zum Beispiel eine Weiterqualifizierung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern unterstützt werden.
Am besten funktioniere das im Zusammenspiel von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und der Politik. Zudem brauche es einen Oberbürgermeister, der Verbindungen habe und die Dinge anschiebe. Bei OB-Kandidat Sebastian Niedermaier sie dies sicher der Fall, so Klingbeil.
Klingbeil nannte vor allem zwei Punkte, wie die Transformation gelingen kann und möglichst viele Arbeitsplätze erhalten bleiben könnten: