Ukraine-Krieg

Viele Verletzte in Odessa nach Drohnenangriff

27. Januar 2026 , 10:59 Uhr

Nach dem Angriff auf Odessa: Brände, zerstörte Häuser und eine beschädigte Kirche. Wie die Menschen die Nacht erlebten – und warum in Charkiw fast alles dunkel ist.

Bei einem russischen Drohnenangriff ist in der ukrainischen Hafenstadt Odessa nach Behördenangaben mindestens ein Mann getötet worden. Der Chef der Stadtverwaltung, Serhij Lyssak, berichtete morgens auf Telegram zudem von mindestens 23 Verletzten. 

Es seien mehrere Wohnblocks und Einfamilienhäuser, ein Infrastrukturobjekt und eine Kirche im Stadtzentrum beschädigt worden. Nachts habe es mehrere Brände gegeben, teilte Lyssak mit. Rettungskräfte bargen Menschen, die in den beschädigten Häusern eingeschlossen waren. In den Trümmern wurde noch nach zwei Vermissten gesucht.

80 Prozent in Charkiw ohne Strom

Noch am Montagabend traf ein russischer Angriff mit Raketen und Drohnen die Energieversorgung der ostukrainischen Großstadt Charkiw. 80 Prozent der Stadt und des Umlands seien ohne Strom, es gebe Notabschaltungen, teilte Gouverneur Oleh Synjehubow mit.

Die ukrainische Luftwaffe ortete nach eigenen Angaben in der Nacht 165 feindliche Drohnen, von denen 135 abgefangen worden seien. Das russische Verteidigungsministerium in Moskau meldete den Abschuss von 19 ukrainischen Drohnen. Russland überzieht das Nachbarland Ukraine seit fast vier Jahren mit einem verheerenden Krieg.

Quelle: dpa

 

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