Verteidigungsministerium stoppt Umwandlung militärischer Liegenschaften: Muna-Gelände in Bamberg betroffen

28. Oktober 2025 , 15:01 Uhr

Das Muna-Gelände im Stadtgebiet wird wohl nicht so schnell nicht in den Besitz der Stadt Bamberg kommen. Hintergrund ist die Entscheidung des Bundesverteidigungsministeriums, die Umwandlung von militärisch genutzten oder ehemals genutzten Liegenschaften für zivile Zwecke auszusetzen: da die Bundeswehr weiter wachsen soll, braucht sie auch mehr Platz. Deshalb rücken militärisch oder ehemals militärisch genutzte Flächen wie die ehemalige Munitionsanstalt in Bamberg wieder in den Fokus. Im Radio Bamberg Interview sagte Oberbürgermeister Andreas Starke:


„Ich bin gestern darüber informiert worden, dass das Bundesverteidigungsministerium in Absprache mit der BImA insgesamt 187 Immobilien nicht einer zivilen Nutzung zuführen will und dazu gehört in Bamberg auch das Muna-Gelände. Wir hatten ja mit dem Muna-Gelände intensive Verhandlungen mit der BIma. Da geht es natürlich auch um Kampfmittel, viel stärker als gedacht.“

Die Stadt wollte das Gelände eigentlich schon seit längerem von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben kaufen. Zur Aussetzung der Umwandlung der ehemals militärisch genutzter Flächen sagte Starke:


„Ich bedauere das, vor allem deswegen, weil jeder Hektar, den wir als Gewerbeflächen entwickeln können, ein wichtiger Hektar für die Stadt Bamberg ist, um auch neue Gewerbesteuereinnahmen zu erzielen, Arbeitsplätze zu schaffen und den Wirtschaftsstandort insgesamt zu stärken. Von daher ist das leider keine gute Nachricht.“

Die Stadt hatte Pläne, nach einem möglichen Kauf auf einem Teil des Geländes Gewerbeflächen anzusiedeln.

 

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