Der Bamberger SPD-Oberbürgermeisterkandidat Sebastian Niedermaier wendet sich vor dem heutigen Besuch von Boris Pistorius in einem Brief an den Bundesverteidigungsminister. Der Inhalt: die mögliche Nutzung des Muna-Geländes in Bamberg durch die Bundeswehr und der Bedarf der Stadt Bamberg an Gewerbeflächen auf dem Areal.
Die rund 20 Hektar große Fläche sei planungsrechtlich gesichert, auch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben unterstütze den Ankauf. Bamberg leide seit Jahren unter einem Mangel an Gewerbeflächen, die Nachfrage von Unternehmen sei hoch. Vor diesem Hintergrund schlägt Niedermaier eine Alternative zur Nutzung des Muna-Geländes durch die Bundeswehr vor und verweist auf das Aus- und Fortbildungszentrum der Bundespolizei in Bamberg-Ost, das verkleinert werden solle. Dort könnten Flächen freiwerden, die sich nach seiner Einschätzung für die Bundeswehr eignen und vorhandene Infrastruktur mitnutzen könnten. Niedermaier bittet den Bundesverteidigungsminister, sich für diese alternative Lösung einzusetzen, um die Interessen von Bundeswehr, Bundespolizei und Stadt Bamberg miteinander zu verbinden.