Länderspiele von Brasilien

«Verärgert und traurig»: Neymar sauer über Nicht-Nominierung

17. März 2026 , 08:03 Uhr

Neymar bleibt trotz Enttäuschung kämpferisch: Warum der Superstar auf die letzte Chance für die WM hofft – und was Trainer Ancelotti dazu sagt.

Stürmerstar Neymar hat sich enttäuscht von seiner Nicht-Nominierung für die anstehenden Länderspiele von Brasilien gezeigt. «Das kann man nicht so einfach übergehen. Natürlich bin ich verärgert und traurig, dass ich nicht nominiert wurde», sagte der 34-Jährige laut brasilianischen Medien. «Aber der Fokus bleibt Tag für Tag, Training für Training, Spiel für Spiel bestehen. Wir werden unser Ziel erreichen. Es steht noch eine letzte Nominierung aus, und der Traum lebt weiter.»

Nationaltrainer Carlo Ancelotti hatte den noch immer teuersten Spieler der Welt am Montag nicht in sein Aufgebot für die anstehende USA-Reise mit Länderspielen gegen Vize-Weltmeister Frankreich und Kroatien am 26. und 31. März berufen. Die beiden Spiele sind die letzten Härtetests der Brasilianer vor der Bekanntgabe des WM-Kaders.

Letztes Länderspiel im Oktober 2023

«Neymar kann zur WM fahren – wenn er 100 Prozent fit ist», sagte der Italiener Ancelotti. «Ich habe ihn nicht berufen, weil er nicht bei 100 Prozent ist. Und wir brauchen Spieler, die auf ihrem besten Level sind. Neymar muss weiter arbeiten, spielen, seine Qualitäten und eine gute physische Verfassung zeigen.»

Neymars letztes von bislang 128 Länderspielen für den Rekord-Weltmeister ist mittlerweile zweieinhalb Jahre her: Im Oktober 2023 erlitt der verletzungsanfällige Star bei der 0:2-Niederlage gegen Uruguay in der WM-Qualifikation einen Kreuzbandriss im Knie und musste kurz vor der Halbzeit ausgewechselt werden.

Seitdem fand Neymar nie mehr zu seiner früheren Form zurück. Der saudi-arabische Club Al-Hilal SFC ließ ihn im Januar 2025 ablösefrei zu seinem Heimatverein FC Santos in Brasilien ziehen. 2017 hatte Paris Saint-Germain noch die Rekord-Ablösesumme von 222 Millionen Euro für Neymar an den FC Barcelona gezahlt.

Quelle: dpa

 

Das könnte Dich auch interessieren

24.02.2026 Mexikos Präsidentin garantiert Sicherheit für Fans bei WM Nach der jüngsten Welle der Gewalt in Mexiko waren Zweifel an der Eignung als Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft laut geworden. Die Staatschefin versichert: «Es gibt kein Risiko für Besucher.» 17.03.2026 Nach Mexiko-Wunsch: FIFA wegen WM mit Iran in Kontakt Angesichts des Krieges möchte der Iran seine WM-Spiele lieber in Mexiko als in den USA bestreiten. Nun äußert sich der Weltverband dazu. 12.03.2026 Wie der Iran-Krieg die Sportwelt trifft Absagen, Asyl, Angst: Wie alle gesellschaftspolitischen Krisen haben auch die kriegerischen Auseinandersetzungen in Nahost Auswirkungen auf den Sport. Auch auf die Fußball-WM im Sommer? 11.03.2026 Irans Sportminister lehnt WM-Teilnahme ab Trotz des Kriegs im Nahen Osten lädt Donald Trump den Iran zur WM ein. Dessen Sportminister schließt eine Teilnahme aus. Derweil gibt es dramatische Szenen um das Frauen-Team in Australien.