Vatikan zieht Bistumsgrenze neu

22. Dezember 2025 , 14:56 Uhr

Zwischen den Bistümern Eichstätt und Bamberg wird die Grenze neu gezogen. Für die Gläubigen vor Ort wird sich aber nicht allzu viel ändern. Es werde zum 1. Januar 2026 eine «Anpassung der Grenze an die pastorale Praxis» geben, teilte das Erzbistum Bamberg mit. Betroffen seien nur wenige Hundert Katholikinnen und Katholiken.

Der Bamberger Erzbischof Herwig Gössl und der damalige Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke hatten zuvor einen entsprechenden Antrag gestellt, den der Vatikan nun billigte.

Von Eichstätt zu Bamberg wechselt demnach das Gebiet von St. Gabriel im Nürnberger Süden. Schon zuvor waren die Gläubigen vom Erzbistum Bamberg aus betreut worden. Umgekehrt gehören künftig mehrere Ortsteile bei Ansbach offiziell zum Bistum Eichstätt. Sie würden von jeher von zwei Pfarreien des Bistums Eichstätt mitbetreut, hieß es weiter.

Betroffen seien insgesamt 340 Katholiken in Nürnberg und 411 in Ansbach. Dies sei bezüglich der Kirchensteuer ein gerechter Tausch.

Das könnte Dich auch interessieren

16.03.2026 Weniger Katholiken im Erzbistum Bamberg Die Zahl der Katholikinnen und Katholiken im Erzbistum Bamberg ist im vergangenen Jahr erneut gesunken. Wie aus der heute veröffentlichten Jahresstatistik hervorgeht, ging die Zahl der Mitglieder um 17.067 auf 557.442 zurück. Grund dafür ist neben der demografischen Entwicklung die immer noch hohe Zahl an Kirchenaustritten. Dieser Rückgang um 3,0 Prozent bei den Katholiken fiel 16.07.2026 Grüne fordern neue Social-Media-Strategie der Stadt Bamberg Die Stadtratsfraktion Grünes Bamberg fordert eine neue Social-Media-Strategie der Stadt. Hintergrund ist die zeitweise Einschränkung der Kommentarfunktion auf der Facebook-Seite der Stadt wegen Beleidigungen und persönlicher Angriffe. Die Grünen wollen nun wissen, wie die Stadt künftig mit sozialen Medien umgehen will und wie der Austausch mit Bürgern verbessert werden kann. Fraktionschef Christian Hader betont: Hass 16.07.2026 Biodiversitätspreis 2026 geht auch nach Bamberg Der Bayerische Biodiversitätspreis ist in diesem Jahr in Bamberg verliehen worden – und auch ein Projekt aus der Region wurde ausgezeichnet. Die Stadt Bamberg erhielt im Rosengarten der Neuen Residenz den mit 4.500 Euro dotierten Preis in der Kategorie „Kommunales Engagement“. Gewürdigt wurde die ökologische Straßenrandpflege der Stadt. Dabei werden städtische Grünflächen und rund zehn 16.07.2026 Hallerndorfer Unternehmen als „Blühender Betrieb“ ausgezeichnet Mehr Schutz für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten: Das Unternehmen C. Kreul aus Hallerndorf im Kreis Forchheim ist als „Blühender Betrieb“ vom Bayerischen Umweltministerium ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung des Freistaats würdigt Unternehmen, die ihre Flächen naturnah gestalten und so neue Lebensräume für Insekten schaffen. Der „Blühpakt Bayern“ setzt sich seit 2018 dafür ein, den Artenschwund