Urteil in Mordprozess um Katina K. gefallen: Angeklagter muss 12 Jahre ins Gefängnis

17. Oktober 2025 , 09:15 Uhr

Ein 74-Jähriger aus dem Landkreis Forchheim ist wegen Totschlags an einer 33 Jahre alten bulgarischen Prostituierten zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Auch wenn die Leiche der Frau bis heute nicht gefunden wurde, zeigten sich die Richter am Landgericht Bamberg überzeugt, dass der Angeklagte sie im August 2024 getötet hat.

Alternative Erklärungen habe der Prozess nicht zutage getragen, sagte die Vorsitzende Richterin zur Begründung. Insgesamt habe sich ein stimmiges Bild vom Angeklagten und dem Tatgeschehen ergeben.

Die Staatsanwaltschaft hatte dem Mann vorgeworfen, die junge Frau am 1. August 2024 nach einem Streit auf einem Grundstück des Mannes bei Eggolsheim im Landkreis Forchheim getötet zu haben.

Anschließend soll der Deutsche ihre Leiche an einen bis heute unbekannten Ort gebracht haben. Vom Mordvorwurf war die Staatsanwaltschaft im Zuge des Prozesses abgerückt und hatte eine Verurteilung zu 14 Jahren und drei Monaten wegen Totschlags gefordert.

Die Verteidiger des Mannes sahen dagegen keinerlei objektive Beweise und hatten auf Freispruch plädiert. Sie warfen den Ermittlern vor, von Anfang an nur nach Beweisen gegen den 74-Jährigen gesucht zu haben. Anderen Spuren sei nie nachgegangen worden.

Als Erklärung für das Verschwinden der Frau führten sie an, die 33-Jährige habe aus der Prostitution aussteigen und untertauchen wollen. Der Angeklagte machte während des Prozesses keine Angaben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Das könnte Dich auch interessieren

11.08.2026 Mädchen auf den Philippinen missbraucht: Ingenieur muss sieben Jahre ins Gefängnis Nachdem die Zentralstelle zur Bekämpfung von Cyber-Kriminalität bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg die Hintergründe aufgedeckt hat, ist ein 54-jährigen Diplom-Ingenieur aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt wegen jahrelangen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs über das Internet zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Der Mann hatte gestanden, über WhatsApp einem acht Jahre alten Mädchen auf den Philippinen jahrelang Anweisungen zu sexuellen 03.07.2026 Mann wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt Mehr als zweieinhalb Jahre Haft wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes. Das Landgericht Bamberg hat einen 34-jährigen Mann zu zwei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt. Das berichtet der Fränkische Tag heute. Der Mann hatte eine 13-Jährige aus dem Raum Forchheim laut Gericht über die Gaming-Plattform Discord kennengelernt und sich mehrfach mit ihr getroffen. Dabei 13.05.2026 Haftstrafen für Geldautomaten-Sprenger nach Prozess in Bamberg Der Prozess gegen zwei Geldautomaten-Sprenger vor dem Landgericht Bamberg ist beendet. Die beiden Niederländer wurden zu siebeneinhalb und sieben Jahren Haft verurteilt. Das berichten die Nordbayerischen Nachrichten. Sie hatten unter anderem Sprengungen in Forchheim und Eckental gestanden. Entscheidende Beweise waren eine Blutspur und Überwachungsvideos aus einem Forchheimer Einkaufsmarkt. Nach einer Übergangszeit in Deutschland sollen die 08.04.2026 Ungefragtes Sexvideo verschickt: Geldstrafe für Mann aus dem Landkreis Bamberg Ein junger Mann aus dem Landkreis Bamberg hat einer Berufsschülerin ungefragt ein pornografisches Video geschickt. Die Frau erstattete Anzeige. Ermittler konnten den Absender über seinen Instagram-Account eindeutig identifizieren. Vor dem Amtsgericht Bamberg bestritt der Mann die Tat, obwohl es keine Hinweise auf einen Hackerangriff gab. Das schreibt der Fränkische Tag. Das Amtsgericht Bamberg verurteilte ihn