Urteil im Mordfall Katina K. erwartet

17. Oktober 2025 , 05:05 Uhr

Es ist ein Indizienprozess, der heute vor dem Landgericht Bamberg zu Ende geht. In dem Fall um die vermisste bulgarische Prostituierte Katina K. aus Bammersdorf im Kreis Forchheim wird das Urteil gesprochen. Angeklagt ist der damalige Freund der Vermissten Joseph H. – er soll sie getötet haben. Dabei gibt es drei verschiedene Möglichkeiten, wie das Urteil aussehen könnte.

Die Staatsanwaltschaft ist überzeugt, dass Joseph H. sie getötet habe und fordert 14 Jahre und 3 Monate Freiheitsstrafe wegen Totschlags. Die Nebenklage, also die Vertretung ihrer Familie, sieht niedere Beweggründe. Somit sei es Mord gewesen. Der Angeklagte solle also lebenslang ins Gefängnis. Die Anwälte des Angeklagten fordern Freispruch. Laut ihnen lasse sich nicht beweisen, dass Joseph H. sie getötet habe, und sie glauben, dass Katina abgetaucht sei, weil sie aus der Prostitution aussteigen wollte.

Danke, Jasmin. Das Landgericht wird das Urteil um 9 Uhr verkünden.

Das könnte Dich auch interessieren

07.10.2025 Mordprozess Katina K.: Beweisaufnahme abgeschlossen  Im Bamberger Mordprozess um Katina K. steht der Endspurt bevor. Nach der Aussage eines Busfahrers hat das Landgericht die Beweisaufnahme abgeschlossen. Der Zeuge war am Tag des Verschwindens mehrfach am Grundstück des Angeklagten Joseph H. vorbeigefahren – auch zur mutmaßlichen Tatzeit. Laut GPS-Daten hielt sich sein Bus nur wenige Sekunden an der Haltestelle in Tatortnähe 16.07.2025 Tag 3 im Mordprozess gegen einen 74-Jährigen aus dem Landkreis Forchheim Er ist vor dem Landgericht Bamberg angeklagt, im vergangenen Sommer seine 33-jährige Lebensgefährtin getötet zu haben, weil sie ohne ihn nach Bulgarien ziehen wollte. Die Leiche von Katina K. ist bis jetzt nicht gefunden worden. Gestern wurden die Tante des Opfers verhört sowie die Polizistin, die die Vermisstenanzeige aufgenommen hatte. Auch heute ist Diana Weber 13.04.2026 Prozessbeginn am Amtsgericht Bamberg Vor dem Amtsgericht Bamberg muss sich heute ein Mann wegen eines schweren Streits mit seiner damaligen Lebensgefährtin verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, dass es in der Wohnung der Frau zunächst zu einem Streit kam. Dabei soll der Mann seine Partnerin geschubst, festgehalten und beleidigt haben. Später soll er sie bedroht haben, um eine Zigarette 08.04.2026 Ungefragtes Sexvideo verschickt: Geldstrafe für Mann aus dem Landkreis Bamberg Ein junger Mann aus dem Landkreis Bamberg hat einer Berufsschülerin ungefragt ein pornografisches Video geschickt. Die Frau erstattete Anzeige. Ermittler konnten den Absender über seinen Instagram-Account eindeutig identifizieren. Vor dem Amtsgericht Bamberg bestritt der Mann die Tat, obwohl es keine Hinweise auf einen Hackerangriff gab. Das schreibt der Fränkische Tag. Das Amtsgericht Bamberg verurteilte ihn