Wer in den kommenden Tagen auf die Glocken des Bamberger Doms hört, könnte sich wundern: Bis kommenden Donnerstag kommt es zu ungewohnten und teils unregelmäßigen Läutezeiten. Grund sind umfangreiche Untersuchungen der insgesamt zehn Glocken in den beiden Osttürmen. Das teilt das Erzbistum Bamberg jetzt mit. Experten prüfen dabei den Zustand der historischen Glocken sowie der Aufhängungen. Außerdem wird ein akustischer „Fingerabdruck“ der Glocken erstellt. Für die Messungen müssen die Glocken immer wieder geläutet werden. Das reguläre Läuten zu den Gottesdiensten findet aber weiterhin wie gewohnt statt. Zu den ältesten Glocken im Dom zählen die Kunigundenglocke aus der Zeit um 1200 und die Heinrichsglocke aus dem Jahr 1311. Beide hängen im Nordostturm des Bamberger Doms.