Fußball-Bundesliga

Unions Eta ohne Wehmut: «Ist ja kein Abschied»

14. Mai 2026 , 14:51 Uhr

Als Cheftrainerin schreibt Marie-Louise Eta Bundesliga-Geschichte. Vor ihrem letzten Spiel gibt es keinen großen Abschiedsschmerz. Das Ziel ist klar.

Vor ihrem letzten Spiel als erster Cheftrainerin in der Bundesliga der Männer verspürt Marie-Louise Eta von Union Berlin nur wenig Wehmut. Es falle ihr nicht schwer, «weil es ja kein Abschied ist», sagte die 34-Jährige vor dem letzten Saisonspiel der Köpenicker gegen den FC Augsburg im Stadion An der Alten Försterei am Samstag (15.30 Uhr/Sky). Eta übernimmt in der kommenden Saison das Frauen-Team von Union in der Bundesliga.

«Ich freue mich jetzt einfach noch mal auf das Heimspiel», sagte die Trainerin. «Klar, es ist jeden Tag was Besonderes, auch mit der Mannschaft auf dem Platz zu stehen, zusammenzuarbeiten. Das macht sehr viel Freude.» Das Team will zum Saisonabschluss einen Sieg schaffen. Für Augsburg ist noch der Einzug in den Europapokal möglich.

Nach der Partie wird Eta erst einmal Urlaub machen, aber auch schon die kommende Saison vorbereiten. Es werde «ein Mix sein aus Urlaub und Vorbereitung auf das, was kommt».

Wer wird neuer Cheftrainer bei Union?

Die 34-Jährige war Mitte April auf Steffen Baumgart gefolgt und hatte für ein Novum in der Bundesliga-Geschichte der Männer gesorgt. Union-Präsident Dirk Zingler und die Trainerin stellten aber früh klar, dass sie, wie zuvor bereits verkündet, in der neuen Saison den Chefposten bei den Frauen übernimmt. Am vergangenen Spieltag gelang Union in Mainz der erste Sieg unter Eta.

Wer bei den Männern der Köpenicker künftig an der Seitenlinie steht, ist noch unklar. Als Kandidaten gelten unter anderem Christian Eichner, der den Karlsruher SC verlässt, und Horst Steffen, der zuletzt Werder Bremen betreute.

Quelle: dpa

 

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