Super Bowl

Trump bleibt Super Bowl fern und kritisiert Sänger

24. Januar 2026 , 17:34 Uhr

Der US-Präsident stimmt in den Chor der Kritiker zu den Musik-Acts ein. Aber das soll angeblich nicht der Grund sein, warum Trump nicht zum Super Bowl kommt.

US-Präsident Donald Trump kommt nicht zum diesjährigen Super Bowl. Die US-Boulevardzeitung «New York Post» berichtete das unter Berufung auf ein Interview mit dem Republikaner. Zugleich äußerte Trump Kritik an den Musik-Acts beim Finale der US-amerikanischen Football-Liga NFL im Februar in Kalifornien. Die Künstler gelten als Trump-kritisch.

Die US-Punkrockband Green Day tritt auf. Die drei Musiker um Sänger und Gitarrist Billie Joe Armstrong sollen die Eröffnungszeremonie bestreiten. In der Halbzeit-Show soll der puerto-ricanische Rapper Bad Bunny auftreten.

Die Show ist fast so berühmt wie das Football-Finale selbst, das Ganze ist ein riesiges Medienereignis. Bad Bunny wird der erste Künstler sein, der die komplette Halbzeit-Show des meistgesehenen TV-Ereignisses der USA auf Spanisch performt. Trump sagte der «New York Post» auf die Frage nach den Künstlern: «Ich bin gegen sie. Ich halte das für eine schreckliche Wahl. Das Einzige, was sie bewirkt, ist, Hass zu säen. Schrecklich.»

Konservative Politiker und Trump-nahe Gruppen hatten die Wahl von Bad Bunny bereits vor Monaten kritisiert und eine «All-American»-Alternative gefordert. Bad Bunny hatte damals Kritik an Abschiebungen und Razzien in den USA geübt und angekündigt, aus Sorge vor ICE-Einsätzen im Rahmen seiner Welttournee vorerst keine Konzerte in den USA zu spielen.

Warum kommt Trump nicht zum Super Bowl?

Dass er dem größten Livesport-Event weltweit dieses Mal fernbleiben wird, habe aber einen anderen Grund, führte Trump laut Zeitung aus. «Es ist einfach zu weit weg», sagte er demnach. 2025 kam Trump zum Super Bowl nach New Orleans.

Quelle: dpa

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