Wegen der Dürreperiode haben etliche Landkreise in Oberfranken verboten Wasser aus kleineren Gewässern zu entnehmen. Und das aus gutem Grund, sagt Viktor Schwinger, stellvertretender Leiter der Fischereifachberatung des Bezirks Oberfranken:
„Es ist natürlich ein Riesenstress für die ganz kleinen Gewässer, die sehr wenig oder gar kein Wasser mehr haben. Und da ist es auch für den Fischbestand ein Riesenstress, weil die sich aus den Bereichen auch zurückziehen müssen. In Bereiche in denen es kühleres oder sauerstoffreicheres Wasser gibt.“
In Zukunft müsse man die Gewässer noch besser für solche Trockenphasen wappnen, so Schwinger weiter. Beispielsweise in dem man Ufer von Flüssen und Seen mit Bäumen und Sträuchern bepflanzt, die Schatten spenden.