Nach dem tödlichen Unfall auf einem Sportplatz in Erlangen wächst die Diskussion um die Sicherheit im Amateurfußball. Am vergangenen Samstag war beim FSV Erlangen-Bruck ein siebenjähriger Junge von einem umkippenden Tor getroffen worden. Er wurde lebensgefährlich verletzt und starb später im Krankenhaus.
Die Betroffenheit in der Region ist groß. Viele Vereine und Fußballfans zeigen ihre Anteilnahme – auch in den sozialen Medien. Amateurfußball-Experten sprechen von einem Ereignis, das die ganze Szene erschüttert. Gleichzeitig rückt die Sicherheit auf den Sportplätzen stärker in den Fokus. Zwar gibt es Vorgaben für Toranlagen, eine Pflicht für moderne Kippsicherungen besteht aber nicht überall. Experten gehen davon aus, dass der Unfall das Thema weiter vorantreiben wird.
Als Reaktion hat der Bayerische Fußball-Verband alle Juniorenspiele im Kreis Erlangen/Pegnitzgrund abgesagt. Viele Vereine wollen jetzt prüfen, wie sicher ihre Tore sind.