Telefonbetrüger in Geiselwind erbeuten Bargeld

12. Dezember 2025 , 17:46 Uhr

In der Region treiben weiterhin Telefonbetrüger ihr Unwesen – und hatten damit auch Erfolg. Obwohl die Vorgehensweise bekannt ist, geben sich die Täter am Telefon als Polizeibeamte aus. Anschließend erzählen sie ihren Opfern von einer angeblich in der Nähe aktiven Diebes- oder Einbrecherbande. So auch am Dienstag bei einem 67-jährigen Mann aus dem Geiselwinder Ortsteil Gräfenneuses. Das teilt die Polizei jetzt mit.

Ihm wurde weisgemacht, sein Bargeld müsse von der Polizei auf Echtheit überprüft werden – woraufhin er an seiner Haustür einen niedrigen fünfstelligen Betrag übergab. Der Betrug flog erst am nächsten Tag auf, als der 67-Jährige selbst bei der Kriminalpolizei anrief und sich nach seinem Geld sowie dem Ergebnis der angeblichen Überprüfung erkundigte.

Personenbeschreibung des Abholers:

Wer die Abholerin möglicherweise beobachtet hat oder wer sonst sachdienliche Hinweise geben kann, die zur Identifizierung des Unbekannten beitragen könnten, wird dringend gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 mit der Kriminalpolizei Würzburg in Verbindung zu setzen. Auch Hinweise auf ein mögliches Fluchtfahrzeug sind für die Ermittler wichtig.

 

Die Präventionskampagnen des Polizeipräsidiums Unterfranken

 

Bereits Ende 2020 hat das Polizeipräsidium Unterfranken die Präventionskampagne “Leg´auf!” ins Leben gerufen. Zusätzlich startete im Juli 2022 auch an unterfränkischen Schulen die Kampagne „Ich schütze Oma und Opa“. Mit den Kampagnen „Ich schütze Oma und Opa“ sowie „Chill mal Oma“ setzt die unterfränkische Polizei nun auf die Unterstützung von Jugendlichen, sowie Schülerinnen und Schülern. Diese sollen Großeltern sowie ältere Bekannte auf die Betrugsmaschen der Täter aufmerksam machen.

 

Das Ziel dieser Kampagnen ist es, insbesondere ältere Menschen und deren Angehörigen über die Phänomene wie „Enkeltrickbetrug“ und „Falsche Polizeibeamte“ zu informieren, zu sensibilisieren und Verhaltenstipps zu geben. Die wichtigsten Botschaften sind:

 

Weitere Informationen:

 

„Leg‘ auf!“: Die Bayerische Polizei – Präventionskampagne – LEG‘ AUF! in Unterfranken (bayern.de)

 

Dort finden sie zudem weiterführende Links zu den Kampagnen

 

 

 

Das könnte Dich auch interessieren

23.07.2026 Ungebetener Gast im Büro. Stadt und Landkreis helfen Fledermäusen Vor Kurzem gab es im Stadtplanungsamt Forchheim morgens ungewöhnlichen Besuch: Eine Fledermaus wurde auf dem Boden unter einem Schreibtisch gefunden. Das Tier konnte nicht fliegen und machte einen geschwächten Eindruck. Das Sachgebiet „Umwelt & Naturschutz“ im Stadtbauamt Forchheim nimmt den Vorfall zum Anlass, über den Schutz von Fledermäusen in der Stadt und im Landkreis Forchheim 23.07.2026 Fledermaus im Büro. Was tun? Stadt und Landkreis helfen Fledermäusen Vor Kurzem gab es im Stadtplanungsamt Forchheim morgens ungewöhnlichen Besuch: Eine Fledermaus wurde auf dem Boden unter einem Schreibtisch gefunden. Das Tier konnte nicht fliegen und machte einen geschwächten Eindruck. Das Sachgebiet „Umwelt & Naturschutz“ im Stadtbauamt Forchheim nimmt den Vorfall zum Anlass, über den Schutz von Fledermäusen in der Stadt und im Landkreis Forchheim 23.07.2026 Herausragendes Engagement: Wissenschafts- und Kunstminister Markus Blume händigt Bundesverdienstkreuz am Bande aus Die Villa Concordia hat Bamberg als Kulturstandort weit über die Region hinaus bekannt gemacht – jetzt ist ihr Gründungsdirektor dafür ausgezeichnet worden.  Bernd Goldmann hat in München das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Goldmann hatte das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia aufgebaut und über Jahre entscheidend geprägt. Mit seinem Einsatz für Kunst, 23.07.2026 Aggressiver Reisender greift in Bamberg Polizisten an und wird vorläufig festgenommen Ein 26-jähriger Mann hat am Mittwochabend nach der Ankunft eines ICE aus Berlin zwei Bundespolizisten verletzt. Zuvor hatten Reisende den aggressiven Mann bereits überwältigt und festgehalten. Beim Einsatz trat der 26-Jährige nach den Beamten, bespuckte und beleidigte sie und bedrohte außerdem Umstehende. Der Mann kam zur Behandlung ins Krankenhaus. Die Bundespolizei ermittelt unter anderem wegen