Warum beschäftigen sich Jugendliche freiwillig mit Programmieren, Robotik oder Spieleentwicklung? Antworten darauf liefert jetzt ein erster Forschungsbericht zum MINT-Zentrum in Hirschaid bei Bamberg. Die Studie vom Leibniz-Institut für Bildungsverläufe und der Uni Bamberg zeigt: Vor allem Interesse an moderner Technik und der Wunsch nach digitalen Fähigkeiten motivieren die 12- bis 18-Jährigen. Besonders beliebt sind Spieleentwicklung und Programmieren. Im MINT-Zentrum lernen die Jugendlichen ohne Noten und festen Lehrplan nach dem sogenannten TUMO-Prinzip.
Die Studie zeigt aber auch Herausforderungen: Mädchen sind bislang deutlich unterrepräsentiert und auch die Erreichbarkeit im ländlichen Raum bleibt ein Thema.