Streit um BAMBERG-Schriftzug: Stadt prüft Projekt von Bollerhoff-Erben erneut

01. Oktober 2025 , 17:37 Uhr

Im Ringen um den BAMBERG-Schriftzug auf dem Maxplatz kommt wieder Bewegung in die Diskussion. Der original Schriftzug der verstorbenen Künstlerin Barbara Bollerhoff war ja DER Hingucker und beliebtes Fotomotiv. Und eigentlich wollte die Stadt den in einer wetterfesten Ausführung haben und dort hinstellen. Dann hieß es aber: nein, zu teuer. Jetzt soll es stattdessen einen anderen Schriftzug geben. Und prompt meldeten sich die Kinder von Barbara Bollerhoff und üben heftige Kritik. Kerstin Rausch-Meier aus der Nachrichtenredaktion – was ist da denn los?

Stellt sich jetzt nur die Frage: bleibt es jetzt bei dem neuen Schriftzug, den der Kultursenat vor kurzem in Auftrag gegeben hat oder gibt’s doch eine neue Variante des Bollerhoff Schriftzuges?

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Zum Hintergrund: 

Barbara Bollerhoff hatte sich gewünscht, ihren Schriftzug dauerhaft und wetterfest auf dem Maxplatz zu installieren – finanziert vor allem über Spenden. Nach ihrem Tod im Januar 2024 führten ihre Kinder das Projekt weiter. Doch der Kultursenat lehnte im März diesen Jahres ab – die veranschlagten Kosten von rund 150.000 Euro seien zu hoch. Nun plant die Stadt einen anderen Schriftzug – gedeckelt auf rund 30.000 Euro Fördermittel. Das sorgt bei der Familie Bollerhoff für Enttäuschung und Unverständnis.

Johannes Grasser, Sohn der Künstlerin, erhebt gegenüber Radio Bamberg schwere Vorwürfe gegen Kulturreferentin Ulrike Siebenhaar: Die Vorgespräche seien nicht transparent geführt worden. Eine Zusammenarbeit mit ihr schließt er künftig aus, betont aber: „Wir sind definitiv bereit, nochmal darüber zu reden – aber auf Augenhöhe und mit verlässlichen Fakten.“

Die Stadt verweist auf die nun eingeleiteten Schritte und zeigt sich ebenfalls gesprächsbereit. „Es ist besser miteinander zu reden, als übereinander“, so Oberbürgermeister Andreas Starke. Ziel sei es, doch noch eine einvernehmliche Lösung zu finden.

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