Im Landkreis Bamberg gehen die Fördermittel unter anderem nach Kemmern mit 510.000 Euro für die Aufwertung des Ortskerns und nach Reckendorf mit 420.000 Euro. Breitengüßbach erhält 120.000 Euro für die Entwicklung des ehemaligen MUNA-Geländes, Buttenheim bekommt 96.000 Euro für Maßnahmen im Ortskern und Rattelsdorf 30.000 Euro Städtebauförderung.
CSU-Landtagsabgeordneter Holger Dremel spricht von wichtigen Investitionen direkt vor Ort: Ziel sei es, Ortskerne zu stärken, Leerstände zu beseitigen und lebenswerte Treffpunkte für die Menschen zu schaffen – auch mit Blick auf Klimaanpassung und Barrierefreiheit.
Auch die Stadt Bamberg profitiert kräftig: Über 1,3 Millionen Euro fließen 2026 in verschiedene Projekte. 440.000 Euro sind für die Entwicklung des Lagarde-Quartiers auf dem ehemaligen US-Konversionsgelände vorgesehen. Weitere 708.000 Euro gehen an die Sanierung des historischen Rathaus-Ensembles am Maxplatz. Außerdem wird der denkmalgeschützte Musikpavillon im Hain mit 165.000 Euro unterstützt.
Die CSU-Landtagsabgeordnete Melanie Huml betont, dass damit ganz konkret in lebenswerte Stadtquartiere und moderne Infrastruktur investiert werde. Auch Priesendorf im Landkreis Bamberg erhält Fördermittel: 212.000 Euro fließen dort in die Planung zur Neugestaltung der Ortsmitte.
Auch im Landkreis Forchheim profitieren mehrere Gemeinden von der Städtebauförderung. Insgesamt wurden dort rund 3,57 Millionen Euro bewilligt. Den größten Anteil erhält Weißenohe mit mehr als 3,3 Millionen Euro aus dem Programm „Innen statt Außen“. Weitere Förderungen gehen nach Forchheim, Heroldsbach, Leutenbach, Pinzberg und Wiesenthau.
Für CSU-Landtagsabgeordneten Michael Hofmann ist klar: Die Fördergelder stärken Ortskerne, schaffen Lebensqualität und geben den Kommunen möglichst viel Freiheit bei der Umsetzung ihrer Projekte.