Der Forchheimer Kellerwald soll für die kommenden 50 Jahre fit gemacht werden. Dafür arbeitet die Stadt derzeit an einem umfassenden städtebaulichen Gesamtkonzept. Ziel ist es, das beliebte Areal langfristig zu erhalten und behutsam weiterzuentwickeln.
In der vergangenen Woche haben Stadtverwaltung, Planer und Politik erste Ideen vorgestellt. Geplant sind unter anderem Sanierungen der historischen Kelleranlagen sowie Verbesserungen an Wegen und Außenbereichen. Auch die Frage einer häufigeren oder sogar ganzjährigen Öffnung der Keller steht im Raum.
Diese Überlegungen sorgen jedoch auch für Diskussionen. Vor allem Wirte und Anwohner äußern Bedenken – insbesondere mit Blick auf den Lärmschutz. Kellerwald-Bürgermeister Udo Schönfelder betont, dass unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen, alle Anregungen aber sorgfältig geprüft werden sollen.
Das Gesamtkonzept soll schrittweise in den nächsten 15 bis 20 Jahren umgesetzt werden. Die Kosten werden auf rund 54 Millionen Euro geschätzt. Ein Großteil davon – etwa 60 bis 80 Prozent – soll über Fördermittel finanziert werden.