Tanken wird derzeit immer teurer: Seit Beginn des Kriegs im Nahen Osten ziehen die Preise für Diesel und Benzin spürbar an. Besonders betroffen sind Pendler, die auf das Auto angewiesen sind und nicht einfach auf Bus oder Bahn umsteigen können.
Der Hauptgeschäftsführer der IHK für Oberfranken, Wolfram Brehm, sagt: Wer zur Arbeit fahren muss – etwa in der Produktion – habe oft keine Alternative. Ohne Homeoffice oder Fahrgemeinschaften werde es schwierig, auf andere Verkehrsmittel auszuweichen – gerade im ländlichen Raum.
Auslöser der Entwicklung ist unter anderem die angespannte Lage im Nahen Osten. Seit dem Angriff der USA auf den Iran Ende Februar sind die Spritpreise deutlich gestiegen. Das könnte auch weitere Folgen haben: Laut IHK drohen steigende Kosten nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Verbraucher – die Inflation könnte weiter anziehen.
Ein kleiner Lichtblick: Nachdem Donald Trump einen vorläufigen Waffenstillstand angekündigt hat, ist der Ölpreis zuletzt gesunken. Die Spritpreise bleiben seitdem zunächst stabil – und könnten im besten Fall wieder etwas nachgeben.