Neuer Zwist um die Zukunft des ehemaligen Schlachthofgeländes in Bamberg: Die SPD-Stadtratsfraktion legt einen Gegenentwurf zu den Plänen von Grünes Bamberg vor. Statt eines gemischten Erlwein-Quartiers mit Wohnen, Kultur und Gewerbe fordert die SPD einen reinen Gewerbestandort. Schon bis zur endgültigen Entwicklung sollen Handwerksbetriebe und kleinere Unternehmen das Areal zeitweise nutzen können. Olaf Seifert, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion:
„In Zeiten knapper Kassen, kann sich die Stadt Bamberg ein ungenutztes Schlachthofgelände nicht weiter leisten. Die Stadt braucht dringend neue Gewerbesteuereinnahmen. Daher setzt sich die SPD-Fraktion für eine schnellstmögliche gewerbliche Zwischennutzung ein und wird entsprechende Gespräche mit Interessenten und dem Oberbürgermeister konstruktiv vorantreiben““
So will die SPD-Leerstand vermeiden und zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen für die Stadt schaffen. Auch die FDP Bamberg hat sich zu Wort gemeldet – sie will den ehemaligen Schlachthof als Gewerbestandort und zur Feuerwehrerweiterung nutzen.