Trotz eines Schlags auf den Oberschenkel im Halbfinale soll Lamine Yamal nach Angaben des spanischen Trainers Luis de la Fuente für das WM-Endspiel gegen Argentinien topfit sein. «Das war schmerzhaft für ihn, aus Vorsicht haben wir ihm Minuten zur Erholung gegeben. Es geht ihm gut heute, er hat mit der Mannschaft trainiert und er ist in optimaler Form», sagte de la Fuente vor dem Endspiel am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in East Rutherford.
Yamal war im Halbfinale gegen Frankreich im Strafraum gefoult worden und hatte so den Elfmeter zur 1:0-Führung für Spanien ermöglicht. Frankreichs Verteidiger Lucas Digne sah bei seinem Klärungsversuch den heraneilenden 19-Jährigen nicht und traf ihn mit voller Wucht am Oberschenkel. Wie die Sportzeitung «Marca» berichtete, hatte der 19-Jährige ebenso wie Teamkollege Pedro Porro am Donnerstag nur eine individuelle Einheit absolviert.
De la Fuente beonte, dass Yamal im Duell zwischen dem Europameister und dem Weltmeister bei sich bleiben müsse. «Wir helfen Lamine am meisten, wenn wir ihn er selbst sein lassen», sagte der 65-Jährige.
Auf die Frage, ob ihn die äußeren Bedingungen mit der erwarteten Hitze, dem Rauch der Waldbrände in Kanada und einem wohl trockenen Rasen nervös machten, antwortete de la Fuente mit Humor. «Ich bin nervös, weil wir mit dem Helikopter zurückfliegen. Ich meine das ernst. Wir sind mit dem Hubschrauber gekommen und müssen ihn zurücknehmen und das macht mich wirklich nervös. Alles andere, darauf lege ich wert, wollen wir genießen. Wir wollen den Moment genießen», sagte er.
Quelle: dpa