Silvester-Feuerwerk in Bamberg und Forchheim: Das ist zu beachten

31. Dezember 2023 , 08:49 Uhr

Wie in jedem Jahr weist die Stadt Bamberg auf die speziellen örtlichen Regelungen zum Verbot von Silvesterfeuerwerk hin. Ein komplettes Abbrennverbot für Feuerwerkskörper gilt in Teilen der Altstadt vom Dom bis ins Sandgebiet, auf der Altenburg sowie der ehemaligen Klosteranlage Michaelsberg. Das Verbot gilt auch auf privaten Grundstücken innerhalb der Verbotszonen.

Was manche aber vielleicht nicht wissen: Laut Bundesgesetz (§ 23 Abs. 1 der 1. Sprengstoffverordnung) ist das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände grundsätzlich auch in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern sowie Kinder- und Seniorenheimen verboten.

Wie bereits in den vergangenen Jahren wird die Bürgerspitalstiftung die Zugänge zum Michaelsberg in der Silvesternacht für die Öffentlichkeit sperren. Zutritt haben lediglich Besucher der dort ansässigen Gastronomie, des Theaters und des Museums. Zudem wird der Zugang zu den Örtlichkeiten durch einen Sicherheitsdienst kontrolliert. Die Stiftung und die Stadt Bamberg bitten um Verständnis für diese Maßnahme, durch die in den vergangenen Jahren größere Schäden verhindert werden konnten.

Hausbesitzer können übrigens ebenfalls einen Beitrag zur Gefahrenminderung leisten, indem sie z.B. alle Gebäudeöffnungen gut verschließen, mögliches Brandgut (etwa dürres Laub in Dachrinnen) reduzieren oder entfernen und regelmäßig kontrollieren.

 

Auch in Forchheim ist das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen verboten. Ebenso das Böllern im Bereich des Rathauses und der Martinskirche.

Das Ordnungsamt der Stadt Forchheim appelliert außerdem eindringlich: Verwenden Sie nur in Deutschland zugelassene Feuerwerkskörper und verwenden Sie diese nur unter Beachtung der jeweiligen Bedienungsanleitung. Verbotene nicht zugelassene Feuerwerkskörper können zu schlimmen Verletzungen, wie zum Beispiel Verbrennungen, Verlust von Gliedmaßen und Augenlicht oder Verätzungen führen. Außerdem muss jeder, der mit nicht zugelassener Pyrotechnik angetroffen wird, mit Geld- oder Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz rechnen.

Das könnte Dich auch interessieren

21.09.2026 Proteste bei Bosch: Beschäftigte in Bamberg fordern Antworten zur Zukunft der Autoindustrie Bei Bosch haben heute bundesweit Beschäftigte protestiert – auch am Standort Bamberg. Der Gesamtbetriebsrat der Mobility-Sparte will damit auf die schwierige Lage der deutschen Autoindustrie aufmerksam machen. Betriebsratschef Mario Gutmann kritisiert, dass Gespräche mit Politikern bislang aus seiner Sicht keine konkreten Veränderungen gebracht haben. Auch der Besuch von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche in Bamberg habe deshalb 21.09.2026 Stadtwerke Bamberg warnen vor falschen Mitarbeitern Im Bamberger Osten sind derzeit wieder Drückerkolonnen unterwegs, die sich fälschlicherweise als Mitarbeitende der Stadtwerke Bamberg ausgeben. Sie wollen Strom- oder Internetverträge verkaufen und machen dabei laut Stadtwerken teilweise falsche Angaben. Stadtwerkesprecher Jan Giersberg warnt: „Ja, wenn gerade ein Fremder an der Tür steht, dann gilt besondere Vorsicht. Es sind wieder Drückerkolonnen unterwegs, die sich 21.09.2026 Haushaltssperre im Landkreis Forchheim Der Landkreis Forchheim hat mit sofortiger Wirkung eine Haushaltssperre verhängt. Grund ist die angespannte Finanzlage: Die Einnahmen bleiben deutlich hinter den Erwartungen zurück, gleichzeitig steigen die Ausgaben – vor allem bei der Jugend- und Sozialhilfe. So die Mitteilung aus dem Landratsamt. Aktuell verfügt der Landkreis über keine eigenen liquiden Mittel mehr. Die Einzahlungen aus laufender 21.09.2026 Verkehrssicherheitswoche in Bamberg: So üben Kinder den sicheren Schulweg Seit einer Woche sind die Schulkinder wieder unterwegs – und damit sie sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen, läuft in Bamberg seit heute die Verkehrssicherheitswoche. Auf dem Parkplatz der Brose Arena üben die Grundschüler ganz praktisch, worauf es im Straßenverkehr ankommt: Verkehrsregeln, das richtige Verhalten an der Bushaltestelle und im Bus, wichtige Regeln