„sicher.mobil.leben – Zweiräder im Blick“  Oberfränkische Polizei setzt auf Aufklärung und Präsenz

29. April 2026 , 13:11 Uhr

Gestern hat sich das Polizeipräsidium Oberfranken an der länderübergreifenden Aktion „sicher.mobil.leben – Zweiräder im Blick“ beteiligt. Ziel war es, die Sicherheit von Radfahrenden zu erhöhen, über Gefahren und Schutzmöglichkeiten zu informieren und durch gezielte Maßnahmen riskantes Verhalten zu reduzieren.

Im Fokus standen unter anderem die Sensibilisierung zur Sichtbarkeit, Abstand und Tempo beim Überholen und das Parken auf Geh- und Radwegen. Zudem wurde eigenes riskantes Verhalten wie Rotlichtverstöße, Fahren unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen, Fahren im toten Winkel großer Fahrzeuge sowie das Fahren entgegen der Fahrtrichtung (sogenanntes „Geisterradeln“) thematisiert.

An mehreren Standorten wurden Kontrollen durchgeführt und Informations‑ sowie Präventionsstände betrieben. Dort informierten Einsatzkräfte zu Schutz- und Fahrradausrüstung, Diebstahlsicherung und generationengerechter Fahrweise.

Polizeivizepräsident Florian Mayer besuchte den Präventionsstand im Ehrenhof des Alten Schlosses in Bayreuth und betonte die Bedeutung der Aktion: „Wir setzen uns dafür ein, dass Radfahren sicherer wird. Mit Kontrollen und Aufklärung wollen wir Gefahren reduzieren und gegenseitige Rücksicht stärken — das ist mir persönlich wichtig.“

Entscheidend für den Erfolg der Aktion war der Dialog mit den Radfahrern. Die Erfahrung zeigt, dass Aufklärung und persönliche Gespräche eher zu nachhaltiger Verhaltensänderung führen als alleinige Sanktionen. Oberfrankenweit waren am Aktionstag 134 Beamte im Einsatz und stellten rund 560 Verstöße im Rahmen der Kontrollen fest. Auch in der Langen Straße in Bamberg setzte die Polizei im Rahmen der Aktion vor allem auf Aufklärung und direkte Gespräche, um das Verhalten im Straßenverkehr nachhaltig zu verbessern.

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