Im Landkreis Forchheim haben die Polizeiinspektionen Forchheim und Ebermannstadt am vergangenen Samstag gemeinsam Verkehrsteilnehmer auf Alkohol und Drogen überprüft. Dabei standen über 100 Fahrer auf dem Prüfstand. Ziel der Kontrollen: Fahruntüchtige frühzeitig aus dem Verkehr ziehen und Unfälle verhindern.
„Alkohol und Drogen haben im Straßenverkehr nichts zu suchen. Schwere Unfälle führen zu Leid bei vielen Menschen“, betont Daniel Hartmann, Leiter der Polizeiinspektion Forchheim.
Bei der Kontrolle endete die Weiterfahrt für zwei Fahrer direkt vor Ort: Eine 19-jährige Fahranfängerin in Muggendorf war positiv auf Amphetamine getestet worden, ein 37-jähriger Opel-Fahrer in Dormitz hatte kurz vor der Fahrt Cannabis konsumiert. Beide erwartet nun ein Bußgeldverfahren.
Die Polizei betont, dass die Mehrheit der Verkehrsteilnehmer fahrtüchtig war. Trotzdem sollen die gemeinsamen Schwerpunktkontrollen auch 2026 fortgesetzt und intensiviert werden. Im vergangenen Jahr wurden allein von den beiden Inspektionen über 80 Fahrer unter Drogeneinfluss aus dem Verkehr gezogen.