Wahl in Rheinland-Pfalz

Schweitzer soll Koalitionsverhandlungen für SPD führen

23. März 2026 , 19:01 Uhr

Nach der Wahl in Rheinland-Pfalz bahnt sich eine große Koalition unter Führung der CDU an. Wie es weitergeht.

Der abgewählte rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer soll für die SPD die Verhandlungen mit der CDU über eine große Koalition führen. Das habe das SPD-Präsidium einstimmig beschlossen, sagte Parteichefin Sabine Bätzing-Lichtenthäler nach der Sitzung in Mainz.

Sie und die stellvertretenden Parteivorsitzenden Doris Ahnen und Sven Teuber nähmen auch an den Verhandlungen teil.

Schweitzer hatte zuvor angekündigt, sein Landtagsmandat zu behalten, weil er mit einem «sehr ordentlichen Ergebnis» gewählt worden sei und dann sei es für ihn selbstverständlich, das auch anzunehmen. Er werde aber wie angekündigt nicht als Minister in die neue Landesregierung eintreten. 

Schweitzer gratulierte seinem CDU-Herausforderer Gordon Schnieder zum Wahlsieg. Er sprach von einem für ihn persönlich «betrüblichen Wahlergebnis». Er sei aus der Mitte der Partei gebeten worden, die Verhandlungen zu leiten.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

23.03.2026 SPD-Spitze will kein Chaos – Merz will keine Schnellschüsse SPD-Chef Klingbeil hat schon einige bittere Niederlagen weggesteckt. Auch die beiden Klatschen bei den Landtagswahlen bringen ihn nicht zu Fall. Er und Bas wollen sich inhaltlich rehabilitieren. 22.03.2026 CDU besiegt SPD in Rheinland-Pfalz – AfD mehr als verdoppelt Schon wieder ein Wahldebakel für die SPD: Nach fast 35 Jahren verliert sie das Ministerpräsidenten-Amt in Mainz an die CDU. Für die Koalition im Bund könnte es nun turbulent werden. 13.03.2026 ZDF-Umfrage: CDU in Rheinland-Pfalz knapp vor SPD In Rheinland-Pfalz liefern sich CDU und SPD in Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Aber auch für die anderen Parteien wird es in der Endphase spannend. 23.03.2026 Söder warnt SPD vor Linksrutsch – Ruf nach Reformen Die SPD-Pleite in Rheinland-Pfalz lässt auch die Union aufhorchen. CSU-Chef Söder spricht von einer schwierigen Lage und warnt vor falschen Schlüssen.