Sicher zur Schule und wieder nach Hause – zum Start des neuen Schuljahres bittet die Polizei Oberfranken alle Verkehrsteilnehmer um besondere Vorsicht. Denn vor allem morgens und mittags treffen rund um Schulen viele Kinder, Eltern, Busse und Autofahrer aufeinander.
Kinder können Verkehrssituationen aufgrund ihrer noch geringen Erfahrung häufig nicht richtig einschätzen. Deshalb sollten Eltern den Schulweg gemeinsam mit ihren Kindern üben und mögliche Gefahrenstellen besprechen. Gerade in den ersten Tagen kann es sinnvoll sein, die Kinder noch zu begleiten. Wichtig ist außerdem die Vorbildfunktion der Eltern: Wer sich selbst an Verkehrsregeln hält und aufmerksam unterwegs ist, vermittelt das auch seinem Kind.
Besonders vor Schulen kann der Bring- und Abholverkehr schnell unübersichtlich werden. Rangierende Autos, Halten in zweiter Reihe oder versperrte Sicht können für Kinder gefährlich sein. Die Polizei empfiehlt deshalb, Kinder möglichst zu Fuß zur Schule gehen zu lassen. Wer auf das Auto angewiesen ist, sollte die Kinder einige Hundert Meter von der Schule entfernt an einer geeigneten Stelle aussteigen lassen.
Auch an Schulbushaltestellen ist besondere Vorsicht gefragt. Nähert sich ein Bus mit eingeschaltetem Warnblinklicht, darf er nicht überholt werden. Steht der Bus mit Warnblinker an der Haltestelle, darf nur mit Schrittgeschwindigkeit und ausreichendem Abstand vorbeigefahren werden. Autofahrer sollten jederzeit damit rechnen, dass Kinder plötzlich auf die Straße laufen.
Die Polizei Oberfranken ist in den ersten Tagen des neuen Schuljahres verstärkt vor Schulen unterwegs. Neben der Verkehrskontrolle steht dabei auch die Prävention im Mittelpunkt.
Vom 15. bis 18. September 2026 beteiligt sich die oberfränkische Polizei außerdem an einer bayernweiten Kontrollaktion zur Gurt- und Kindersicherungspflicht. Kontrolliert wird verstärkt rund um Schulen, Kindergärten und auf Schulwegen.
Der Appell der Polizei zum Schulstart: Zeit einplanen, vorausschauend fahren und jederzeit mit Kindern im Straßenverkehr rechnen.