In Strullendorf wächst der Unmut über den Schwerlastverkehr durch die Gemeinde. Lastwagen sorgen für Lärm und Erschütterungen in den Häusern entlang der Hauptstraße. Bei einem Ortstermin mit dem zweiten Bürgermeister Matthias Motzel haben Anwohner nach Lösungen gesucht. Eine Tempo-30-Zone ist schwierig, weil die Hauptstraße Staatsstraße und Ausweichroute für B505 und A73 ist. Motzel will sich trotzdem ans staatliche Bauamt wenden:
„Was wir auch noch prüfen können, ist natürlich klar, wo stört es am meisten, das ist natürlich abends oder nachts, gerade wenn auch viele Auflieger sind, die leer sind oder Leerfahrten machen müssen, weil sie sich wieder irgendwo abstellen müssen bei einer anderen Spedition. Dann können wir jetzt, oder ich möchte gerne jetzt nächste Woche gleich nochmal schreiben auch nachts, vielleicht ist es machbar, Tempo 30 von 22 bis 6 Uhr.“
Die Anwohner wollen zudem mit einer Unterschriftenliste auf das Problem aufmerksam machen und etwa mit „freiwillig Tempo 30“ Schildern auf ihren Grundstücken sensibilisieren. Spürbare Entlastung für Strullendorf dürfte dann die schon lange geplante Südanbindung mit Kreisel an das Gewerbegebiet bringen. Das dürfte aber noch dauern.