Ein historisches Juwel im Bamberger Berggebiet erstrahlt ab heute in neuem Glanz: Nach einer aufwendigen, rund 2,5 Millionen Euro teuren Sanierung wurden die Freianlagen der ehemaligen Propstei St. Getreu offiziell wieder für die Öffentlichkeit freigegeben. Martin Brandl, Referatsleiter am Landesamt für Denkmalpflege:
„Es wurde aus einer stark verwilderten Grünfläche, so muss man es leider sagen, wieder ein Garten angelegt, der die vorgefundenen historischen Reste, die sehr spärlich waren, sehr gut wieder berücksichtigt hat. Ich möchte das Schweizer Häuschen hervorheben, auch das Wegenetz. Man hat aus dem, was uns die Geschichte überlassen hat, einen schönen, neuen, zauberhaften Ort geschaffen.“
Die neugestaltete grüne Oase verbindet ab sofort Denkmalschutz mit modernem Klimaschutz und soll den Bürgern als schattiger Erholungsort sowie für kulturelle Veranstaltungen dienen.
Bambergs Oberbürgermeister Sebastian Niedermaier:
„Was ganz wichtig ist, dass der Raum öffentlich zugänglich ist. Für alle Bürgerinnen und Bürger erlebbar. Man kann sich hinsetzen, unter den Bäumen verweilen, die natürlich noch ein bisschen wachsen müssen. Aber der Raum steht auch in Verbindung mit der Musikschule. Das heißt, hier werden Konzerte stattfinden. Die Musikschule wird den Raum benutzen. Und es ist wirklich auch ein kultureller öffentlicher Raum. Eigentlich genau das, was wir in Zukunft mehr in unserer Stadt Bamberg möchten.“
Parallel laufen die Planungen für die Sanierung der St.-Getreu-Kirche. Das Baudenkmal von nationaler Bedeutung soll ebenfalls mit Unterstützung des Bundes saniert werden. Bis Ende des Jahres soll die Entwurfsplanung abgeschlossen sein.