Lebensmittelwarnung

Rückruf: Camembert kann krank machen

26. März 2026 , 18:11 Uhr

Ein Camembert aus Frankreich wird zurückgerufen: Unerwünschte Bakterien können Magen-Darmstörungen und andere gesundheitliche Probleme verursachen. Welche Chargen betroffen sind.

Die französische Firma Gillot warnt vor dem Verzehr ihres Camemberts, der aufgrund einer Kontamination mit unerwünschten Bakterien bei Verzehr zu fieberhaften Magen-Darmstörungen führen kann. Sie ruft das Produkt deswegen zurück, wie das Portal «lebensmittelwarnung.de» meldete. 

Es handelt sich um das Produkt «Camembert de Normandie, 250 Gramm», das in einer runden Holzverpackung verkauft wird. Betroffen ist die Chargennummer 031241 mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 08.04. und 12.04.2026. Verkauft wurde der Camembert über die Firma Fromi in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen. 

Die Magen-Darmstörungen können den Angaben zufolge zwei bis sieben Tage nach dem Verzehr des Produkts auftreten, dabei kann es möglicherweise auch zu Blutungen kommen. Insbesondere bei Kindern seien auch schwere Nierenkomplikationen möglich. Menschen, die das Produkt verzehrt haben und an den beschriebenen Symptomen leiden, werden gebeten, ihren Arzt zu konsultieren und auf den Verzehr des Produkts hinzuweisen.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

02.04.2026 «Les Misérables»: Nur ein einziger Moment «Les Misérables - Die Geschichte von Jean Valjean» greift Victor Hugos Klassiker auf. Statt des großen Epos erzählt der Film einen Schlüsselmoment: den, in dem ein Mann wieder Menschlichkeit erfährt. 28.03.2026 Iran-Krieg lässt Düngerpreise steigen Mineraliendünger ist nicht essbar - aber er hilft, die Menschheit zu ernähren. Denn ohne Dünger wären die Ernten sehr viel niedriger. Der Krieg wird mehr und mehr zum Risiko. 27.03.2026 G7 finden überraschend gemeinsame Linie zum Iran-Krieg Erst Kritik aus den USA, doch nach dem G7-Treffen in Frankreich sieht Bundesaußenminister Wadephul beim Iran eine gemeinsame Linie. Überraschend gibt es eine Erklärung aller Minister. 24.03.2026 Von wegen «Macho-Land» - Spanien Vorbild im Frauenschutz Spanien ist oft als «Macho-Land» verschrien. Doch wer genauer hinschaut, entdeckt eine Realität, die nicht ins Klischee passt. Der Frauenschutz wird hier so ernst genommen wie kaum irgendwo sonst.