Pharmaindustrie

Roche eröffnet neues Innovationszentrum in Penzberg

12. Februar 2026 , 11:12 Uhr

Rund 300 Millionen hat der Pharmakonzern investiert. Herzstück der neuen Anlage ist ein Würfel.

Der Pharmakonzern Roche hat in Penzberg sein neues Diagnostik-Innovationszentrum eröffnet. Rund 300 Millionen hat das Unternehmen in den 23.000 Quadratmeter großen Neubau investiert, wie es mitteilt. Dort sollen rund 1.000 der insgesamt 7.700 Mitarbeiter am Standort eine neue Heimat finden. 

«Unsere Investition in Penzberg ist ein klares Bekenntnis zum Wirtschafts- und
Wissenschaftsstandort Deutschland», sagt der Chef der Roche-Gruppe, Thomas Schinecker. «Indem wir Forschungsideen schneller in die Marktreife überführen, stärken wir gezielt die Wettbewerbsfähigkeit Europas und leisten einen wichtigen Beitrag zur resilienten Gesundheitsversorgung in einem zunehmend volatilen globalen Umfeld.»

In dem neuen Zentrum will Roche an In-vitro-Diagnostika für mehrere Bereiche arbeiten, Beispielsweise für Alzheimer und Multiple Sklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Infektionskrankheiten sowie an spezifischen Testverfahren für die personalisierte Medizin.

Herzstück des Gebäudes ist laut Roche der vollautomatisierte «Cube» (Würfel) ein zentrales Probenlager, in dem 2,5 Millionen biologische Proben bei minus 80 Grad Celsius gelagert werden. Sie bilden demnach die Grundlage für die Entwicklung neuer Tests, die Optimierung bestehender Verfahren und sorgen dafür, dass Diagnosen zuverlässig, schnell und reproduzierbar sind.

Quelle: dpa

Das könnte Dich auch interessieren

12.02.2026 Grüner Drache Tabaluga kommt wieder ins Kino Der grüne Drache Tabaluga kommt auf die Erde und erobert die Menschenwelt - und ist mit seinem Abenteuer bald auf der Leinwand zu sehen. Angekündigt ist ein Kinoerlebnis für die ganze Familie. 12.02.2026 Kriminelle bohren Loch in Decke von Juwelierladen In der Münchner Innenstadt brechen Unbekannte in Büroräume einer sozialen Einrichtung ein. Doch ihr Ziel liegt ein Stockwerk tiefer. 12.02.2026 Sechs Jahre Haft nach tödlicher Drogenübergabe in Neu-Ulm Ein tödlicher Streit bei einer Drogenübergabe in Neu-Ulm: Warum das Gericht auf Notwehr entschied und der Angeklagte dennoch zu sechs Jahren Haft verurteilt wurde. 12.02.2026 Spezialkräfte überwältigen Mann nach Randale in Wohnhaus Ein Mann randaliert, droht Bewohnern und verbarrikadiert sich. Auch Spezialkräfte der Polizei müssen eingreifen.